Weniger Abschiebungen im ersten Halbjahr: „Die ganze Migrationspolitik ist ein Desaster.“
Berlin. Aus Deutschland sind im ersten Halbjahr 2026 deutlicher weniger Menschen abgeschoben worden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden zwischen Januar und Ende Juni 9663 Personen außer Landes gebracht. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Leif-Erik Holm hervor. Im ersten Halbjahr 2025 hatte die Zahl der Abschiebungen noch bei mehr als 11.800 gelegen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Holm übte deutliche Kritik an der Entwicklung. Der AfD-Mann, der bei der Landtagswahl im September in Mecklenburg-Vorpommern als Ministerpräsident kandidiert, erklärte: „Die ganze Migrationspolitik ist ein Desaster.“ Die angekündigten Abschiebeoffensiven seien „reine Rohrkrepierer“, zugleich verschärfe sich die Sicherheitslage weiter. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte erst kürzlich erneut erklärt, die Bundesregierung setze ihre Migrationspolitik „mit Kontrolle, Kurs…