US-Streitkräfte unter Druck: Es reicht nicht einmal mehr für die Heimatverteidigung
Washington. Während die US-Regierung im wieder aufgeflammten Iran-Konflikt widersprüchliche Signale aussendet, sprechen die militärischen Fakten eine unmißverständliche Sprache: der Iran-Einsatz bindet offenbar so viele amerikanische Kräfte, daß inzwischen selbst die Verteidigungsfähigkeit der USA betroffen sein könnte. Ein bislang nicht veröffentlichter Bericht der obersten US-Militärführung, über den die „Washington Post“ berichtet, enthält demnach deutliche Warnungen ranghoher Generäle und Admirale an Kriegsminister Pete Hegseth. Sie raten von einer weiteren Ausweitung der Operationen gegen Iran ab. Die Veröffentlichung löste zugleich eine Debatte über die Geheimhaltung der Quelle aus. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Für den seit Ende Februar rollenden Einsatz im Nahen Osten mußten das europäische, pazifische und südliche US-Kommando Schiffe, Flugzeuge und weiteres Gerät abgeben. Nach Angaben des Berichts beeinträchtigt dies die Einsatzmöglichkeiten der US-Streitkräfte in den…