Illegalen-Ansturm auf Ceuta: Hat es die Sánchez-Regierung verbockt?
Ceuta/Madrid. Der Massenansturm Illegaler auf die spanische Mittelmeerexklave Ceuta könnte jetzt für den linken spanischen Regierungschef Pedro Sánchez ein juristisches Nachspiel haben. Die rechte Vox-Partei hat wegen des Ansturms Strafanzeige gegen Sánchez, Innenminister Fernando Grande-Marlaska und Sicherheitsstaatssekretärin Ana María Calvo Sastre erstattet. Eingereicht wurde die sogenannte Querella am 7. September bei der Zweiten Kammer des Obersten Gerichtshofs. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Vox führt sechs mögliche Straftaten an, darunter die Unterstützung terroristischer Aktivitäten nach Artikel 577.1 des spanischen Strafgesetzbuches, fahrlässige Tötung und Körperverletzung, Amtsmißbrauch, unterlassene Strafverfolgung sowie Begünstigung unter Mißbrauch öffentlicher Funktionen. Die Partei will unter anderem Regierungsmitglieder und den Generaldirektor der Polizei vernehmen lassen. Außerdem sollen interne Kommunikationsdaten und elektronische Postfächer sichergestellt werden. Die Anzeige stützt sich vor allem auf die Vorgeschichte des 30…