Orbán heißt jetzt Radew: Bulgarien verweigert Militärbündnis für die Ukraine
Paris/Sofia. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ist zwar inzwischen aus dem Rennen. Die Ukrainepolitik der EU bleibt aber nach wie vor umstritten – und Orbán hat im neuen bulgarischen Regierungschef Rumen Radew einen Nachfolger gefunden: auch dieser will keine Waffen nach Kiew liefern und sich auch sonst nicht am Brüsseler Ukraine-Kurs beteiligen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Am Dienstag stellte Radew in Paris klar, sein Land werde sich dem von Frankreich und Großbritannien geführten Bündnis zur weiteren militärischen Unterstützung der Ukraine nicht anschließen. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron habe ihn zwar persönlich eingeladen, doch „Bulgariens Platz ist nicht dort“, sagte Radew. Seine Regierung lehne zusätzliche Militär- und Finanzhilfen ab. „Wir leisten eine solche Hilfe nicht, weil ich glaube, daß die Lösung dieses Konflikts nicht in seiner…