Immer mehr Kontokündigungen: Wenn das Bankkonto zum Berufsrisiko wird
Berlin. „De-Banking“, die Aufkündigung des Bankkontos, wird im Umgang mit unbequemen Oppositionellen in ganz Europa immer mehr zur gängigen Praxis. In Deutschland traf es bereits 2025 den freien Journalisten Flavio von Witzleben, dem von seiner Bank unter anderem Kleinspenden, eine Bareinzahlung und ein Interview (mit einem ebenfalls „umstrittenen“ Gesprächspartner) vorgeworfen werden. Der Fall beschäftigt die Gerichte. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Von Witzleben wird von der Anwaltskanzlei Markus Haintz vertreten. Nach einer Klage teilte die Sparkasse Karlsruhe die aus ihrer Sicht maßgeblichen Gründe für die Kündigung seines Geschäftskontos aus dem vergangenen Jahr mit. In dem Verfahren wurde dem Journalisten vorgeworfen, das Konto für Geldwäsche genutzt zu haben. Von Witzleben veröffentlichte die von der Bank angeführten Punkte auf X. Aufgeführt werden dort: Zahlungen internationaler Zahlungsdienstleister wie…