Leere US-Arsenale: Nicht mehr genug Munition für andere Konflikte
Washington. Die Munitionskrise der US-Streitkräfte infolge des Iran-Krieges ist offenbar schlimmer, als bisher bekannt war. Nach Angaben gleich mehrerer Insider belastet der Krieg die amerikanischen Munitionsbestände erheblich. Regierungsvertreter erklärten gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, große Teile der Bestände an wichtigen landgestützten Präzisionswaffen seien inzwischen verbraucht. Das Weiße Haus weist diese Darstellung zurück. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Besonders betroffen seien Boden-Boden-Raketen der Typen ATACMS und Precision Strike Missile (PrSM). Zwei Informanten zufolge haben die US-Streitkräfte „nahezu alle“ verfügbaren Systeme dieser Kategorien eingesetzt. Konkrete Bestandszahlen nannten sie nicht. Die PrSM gilt als Nachfolger der ATACMS und verfügt über größere Reichweite sowie modernere Technik. Beide Waffensysteme spielen auch für mögliche Konflikte mit China oder Rußland eine wichtige Rolle. Nach Angaben eines weiteren Insiders wurde seit Kriegsbeginn außerdem fast…