Energie-Konzernchef spricht Klartext: „Ich bevorzuge eine Welt mit Störungen“
London. Internationalen Konzernen und globalen Akteuren wird oft unterstellt, sie hätten ein Interesse an Kriegen und Krisen – für den Rüstungssektor etwa ist der Krieg ein riesiges Geschäft. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Aber auch andere Branchen können keine friedliche Welt brauchen – und Insider machen daraus auch gar kein Hehl. Kein Blatt vor den Mund nahm dieser Tage etwa Patrick Pouyanné, Chef des französischen Energiekonzerns TotalEnergies, beim diesjährigen „Energy Intelligence Forum“ in London. Er sieht in geopolitischen Krisen wirtschaftliche Vorteile für die Energiebranche. Am Montag erklärte er auf dem Forum, weshalb ein weltweit aufgestellter Konzern von Störungen der Energieversorgung profitieren könne. „Ich bevorzuge eine Welt mit Störungen gegenüber einer friedlichen Welt“, zitierte das Portal „Borsen“ den Manager unter Berufung auf Reuters. Pouyanné bezog sich…