Wenn die AfD gewinnt: Wird der GEZ-Rundfunk zum „Grundfunk“?
Magdeburg. Ein möglicher AfD-Sieg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September wirft seine Schatten voraus. Eine der Kernforderungen im Wahlprogramm ist die Abschaffung des GEZ-Rundfunks und der damit verbundenen Zwangsgebühren. Jetzt wurde die Partei konkreter. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Der Rundfunkbeitrag könnte nach den Vorstellungen der AfD frühestens Anfang 2029 entfallen. Voraussetzung wäre die Kündigung der maßgeblichen Staatsverträge nach der Landtagswahl am 6. September. Die AfD will den MDR-Staatsvertrag kündigen und den Sender zu einem „Grundfunk“ umgestalten. Nach Angaben der Partei ließen sich beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt „mindestens 50 bis 80 Prozent“ der Kosten einsparen. Wie bestehende Strukturen des MDR künftig weitergeführt werden könnten, sei noch Gegenstand von Prüfungen, erklärte AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund. Eine zusätzliche Belastung der Beitragszahler bis 2029 werde in jedem…