Doppelamt oder Doppelstandards: Julia Klöckner entdeckt die Neutralität
Magdeburg. Kaum ist in Sachsen-Anhalt mit Tobias Rausch erstmals ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt, meldet sich Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) mit einer Grundsatzfrage zu Wort. Rausch will sein Amt als Generalsekretär der AfD-Landespartei auch weiterhin behalten. Bei Klöckner schrillen die Alarmglocken – sie sorgt sich um die gebotene parteipolitische Neutralität des AfD-Mannes in seinem neuen Amt. Dem „Stern“ gegenüber verlangte sie deshalb, er müsse sich jetzt als Landtagspräsident bewähren und sein Parteiamt aufgeben. „Deshalb finde ich es als Parlamentspräsidentin befremdlich, daß Herr Rausch – wie zu hören ist – zeitgleich sein Parteiamt behalten und Generalsekretär seiner Landespartei bleiben will.“ Es sei „völlig unangebracht“, als Parlamentspräsident „an einem operativen und in besonderem Maße politischen Parteiamt festzuhalten“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen << Klöckner verweist auf sich selbst:…