„Hooligans gegen Salafisten“: Auch Hertha BSC Berlin verbietet HoGeSa-Symbolik

4. November 2014
„Hooligans gegen Salafisten“: Auch Hertha BSC Berlin verbietet HoGeSa-Symbolik
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Als fünfter Fußball-Bundesligist hat Hertha BSC Berlin das Tragen von Symbolen der „Hooligans gegen Salafisten“ im Stadion verboten.

„Insbesondere das gewaltverherrlichende Potenzial und der fremdenfeindliche Hintergrund der Verbindung ‚Hooligans gegen Salafisten‘ läßt hier für Hertha BSC keinen Spielraum“, teilte der Verein nach Angaben des Sport-Informationsdienstes (SID) mit. „Hertha BSC tritt von jeher rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen entschieden entgegen. In der Stadionordnung von Hertha BSC ist geregelt, daß das Tragen von Kleidungsstücken oder das Zeigen von Symbolen, die Schriftzüge mit eindeutig rassistischen, fremdenfeindlichen, gewaltverherrlichenden oder diskriminierenden Tendenzen enthalten, verboten ist“, hieß es in der Mitteilung weiter. Zuvor hatten bereits Fortuna Düsseldorf, der FC Schalke 04, der 1. FC Nürnberg und der SC Paderborn Kleidung und Symbole der Gruppierung in ihren Stadien für unerwünscht erklärt. (lp)

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