Marine Le Pen in Umfragen erstmals auf Platz eins: Frankreich vor rechtem Durchmarsch?

12. Februar 2024
Marine Le Pen in Umfragen erstmals auf Platz eins: Frankreich vor rechtem Durchmarsch?
International
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Foto: Symbolbild

Paris. Frankreich hat zwar seit wenigen Wochen eine neue Regierung unter Gabriel Attal. Der von Präsident Macron erhoffte „Attal-Effekt“ ist aber ausgeblieben. Im Gegenteil, erstmals liegt seit kurzem in den Umfragen Marine Le Pen, die Vorsitzende des rechten Rassemblement National (vormals Front National) auf Platz eins. Für 40 Prozent der Franzosen ist sie die beliebteste Politikerin.

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Auf Platz zwei der Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Verian für die Tageszeitung „Le Figaro“ durchgeführt hat, liegt das ehemalige Regierungsmitglied Edouard Philippe, aber auch auf Platz drei und vier folgt wieder RN-Personal: auf Platz drei Parteichef Jordan Bardella und auf Platz vier Marion Maréchal, Le Pens Nichte und Kandidatin bei den Europawahlen.

Le Pens Beliebtheit ist nicht nur eine Momentaufnahme. Ihre Partei punktet bei Themen, die den Franzosen derzeit am wichtigsten sind. Bei seinen regelmäßigen Auftritten am Rande der Bauernproteste wird RN-Chef Bardella für seine kritische Haltung gegenüber der EU, dem Freihandel mit Ländern wie Australien und Neuseeland und der Brüsseler EU-Bürokratie gefeiert. Beim zentralen Zuwanderungsthema konnte Marine Le Pen zudem einen „ideologischen Sieg“ verkünden, nachdem das Einwanderungsgesetz auf Druck von rechts in wichtigen Punkten verschärft wurde.

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Gleichzeitig haben 70 Prozent der Franzosen kein Vertrauen mehr in Präsident Macron. Aber auch sein neuer Premierminister befindet sich im Sinkflug. Nach 50 Prozent im Januar liegt er in der „Figaro“-Umfrage jetzt nur noch bei 33 Prozent. (mü)

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2 Kommentare

  1. Bernd Sydow sagt:

    Das Gros der französischen Bürger hat endlich erkannt, daß Marine Le Pen und ihr Rassemblement National (RN) ganz im Gegensatz zu Präsident Macron gut für Frankreich ist. Sie und die Politiker des RN stehen eindeutig auf der Seite der Normalbürger, Macron hingegen ist der Präsident der Eliten. Daß Macron und nicht Le Pen Präsident der französischen Republik werden konnte, lag daran, daß er seinerzeit von den französischen Mainstream-Medien massiv unterstützt wurde.

    Aber die Zeiten haben sich geändert! Die Franzosen lassen sich von Macron, der wesentlich die Positionen der EU-Kommission vertritt, und von den bürgerfernen Massenmedien nicht mehr täuschen.
    Ich jedenfalls werde im kommenden Präsidentschaftswahlkampf Marine Le Pen unterstützen, auch wenn sie aus wahltaktischen Gründen – was verständlich wäre – wieder gegen Deutschland wettert!

    Patrioten Europas, vereinigt Euch!

    Aber auch Putin, der wie kein Zweiter die wahren europäischen Werte vertritt, gehört zu uns Patrioten (sein Rußland ist Europa geographisch bis zum Ural, die russische Kultur wäre geradezu eine Frischzellenkur für das heutige Europa des Westens!), und im Grunde gehört zu uns auch Donald Trump mit seinem Motto „America first!“.

    • Der tut nix sagt:

      Herr Sydow, guter Beitrag!
      Leider glaube ich es wird auch bei einem Wahlsieg von Marin Le PEN sich nur eins ändern. Der Name des Präsidenten/in, das beste Beispiel sehen Sie an Italien.
      Warum wohl möchte Frau Le Pen wohl nicht mehr mit der AfD zusammen arbeiten.
      Der Segler würde sagen,, bin ich einmal vor dem Wind Großsegel raus und mitsegeln“.
      Denke stehe mit meiner Meinung auch nicht allein da.

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