Habeck schaut in die Röhre: Katar macht das große Gas-Geschäft mit China

24. November 2022
Habeck schaut in die Röhre: Katar macht das große Gas-Geschäft mit China
Wirtschaft
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Foto: Symbolbild

Doha/Peking. Das Emirat Katar ist in diesen Tagen vor allem wegen der Fußball-WM im Gespräch. Eine Zeitlang war Katar auch die Gas-Hoffnung von Bundeswirtschaftsminister Habeck, der auf der Suche nach Ersatz für das preiswerte russische Gas kreuz und quer durch die Welt reiste, um Ersatz zu finden. Katar ließ den Gast aus Deutschland abblitzen: während dieser noch von einer „Energiepartnerschaft“ mit dem Emirat phantasierte, stellten die Scheichs unmißverständlich klar, daß davon keine Rede sein könne.

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Jetzt wird die Habecks Schlappe noch schmerzhafter. Denn nun machen Meldungen die Runde, wonach Katar sein großes Flüssiggas-Geschäft ausgerechnet mit der großen Konkurrenz macht – mit China.

Doha und Peking haben jetzt ein langfristiges und umfangreiches Gasabkommen unterzeichnet. Das staatliche Unternehmen Qatar Energy werde jährlich vier Millionen Tonnen Flüssig-Gas (LNG) in die Volksrepublik liefern, teilte der Konzern mit. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 27 Jahren und ist damit laut Energieminister und Qatar-Energy-Chef Saad Scherida Al-Kaabi der „längste Vertrag“ in der Geschichte der LNG-Industrie. Insgesamt sollen 108 Millionen Tonnen Flüssiggas in das Reich der Mitte fließen.

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Katar verfügt nach Rußland und dem Iran über die drittgrößten Gasreserven weltweit. Der weitaus größte Teil des Exports geht nach Asien, jetzt außer Japan und Südkorea vor allem nach China.

Daß Deutschland in die Röhre schaut, ist aber weder Schuld der Chinesen noch der Scheichs. Vielmehr wollen Habeck und Co. aus grün-ideologischen Gründen keine längerfristigen Verträge abschließen, weil sie auch das teure und umweltschädliche LNG-Gas nur als Übergangs-Energielösung auf dem Weg ins Wind- und Sonne-Öko-Paradies betrachten. Anbieter wie Rußland oder Katar bevorzugen aber langfristige Lieferverträge, die besser planbar sind. Jetzt muß sich Deutschland weiter auf dem kurzfristigen Spotmarkt nach Gas umsehen.

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Dieser ist nicht nur viel teurer, sondern auch unsicherer. Während Großlieferanten wie Rußland praktisch immer liefern können, kann es auf dem Spotmarkt durchaus auch zu Lieferengpässen kommen. (mü)

Bildquelle: Wikimedia/Jan Arrhénborg/AGA/CC BY-SA 3.0

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Ein Kommentar

  1. Bernd Sydow. sagt:

    Es ist längst kein Geheimnis mehr, daß bei der Energieversorgung für Deutschland (Industrie, Betriebe, private Haushalte) gesunder Menschenverstand durch links-grüne Ideologie verdrängt wurde. Nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine stellte die deutsche Scholz-Regierung sich in Gänze auf die Seite der Ukraine, deutsche Interessen wie die Lieferung günstigen Erdgases aus Rußland spielten plötzlich keine Rolle mehr. Der Schweizer Rütli-Schwur „Keine Einmischung in fremde Händel!“ klingt für Deutschlands Regierende nach wie vor wie aus fernen, vergangenen Welten.

    Die Bundesregierung entschloß sich also zu umfangreichen Waffenlieferungen an die Ukraine, damit sie sich wirksam gegen die russischen „Invasoren“ verteidigen kann. Was aber wäre, wenn es diese deutschen Lieferungen schwerer Waffen nicht gegeben hätte? Nun, die ukrainische Armee hätte früher oder später kapitulieren müssen – der (Bruder)Krieg wäre dann aber vorbei! -, die Zerstörungen der Infrastruktur, der Wohnhäuser und der kleineren Ortschaften hätte es in diesem Umfang sicherlich nicht gegeben. Und daß die russischen Soldaten allesamt Barbaren sind, ist nichts anderes als eine Propagandalüge des Westens!

    Aber vor allem: Deutschland könnte sich mit Putins Rußland wieder verständigen, und russisches Erdgas könnte durch die reparierte Ostsee-Pipeline Nord Stream eins wieder nach Deutschland fließen! .

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