Millionen für die Linken: Dubiose US-Stiftung mischt sich im italienischen Wahlkampf ein

23. September 2022
Millionen für die Linken: Dubiose US-Stiftung mischt sich im italienischen Wahlkampf ein
International
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Rom/Budapest. Bei der italienischen Parlamentswahl am Wochenende zeichnet sich ein rechts-konservativer Erdrutschsieg ab. Für dubiose transatlantische Einflußorganisationen ist das Grund genug, auch in Italien aktiv zu werden – wie zuvor schon in Ungarn. Die US-Stiftung „Action for Democracy“ mischt deshalb auch im italienischen Wahlkampf kräftig mit, indem sie die „demokratischen“, also linken Kräfte unterstützt.

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Laut ihrer Website betrachtet die Stiftung Ungarn, Italien, Brasilien, die Türkei und Polen als „Schlüsselkampfstaaten“: „Schlüsselstaaten sind Orte in der Welt, an denen die Demokratie unserer Meinung nach am stärksten bedroht ist und an denen innerhalb des nächsten Jahres Wahlen stattfinden werden, die über das Schicksal dieser Demokratien entscheiden werden.“ Besonderes Gewicht kommt aktuell Italien zu, denn: „Mit einem erdrutschartigen Wahlsieg hätte die Rechte genug Unterstützung im Parlament, um die italienische Verfassung ohne ein öffentliches Referendum zu ändern. Dadurch könnten grundlegende Bürgerrechte gefährdet werden.“ Man habe schon in Ungarn gesehen, daß dort „die Bürgerbewegungen von einer Welle des Hasses überrollt wurden“. Jetzt müsse man sich „zusammentun, um das Gleiche in Italien zu verhindern“, heißt es weiter.

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Ausweislich seiner Website hilft das Aktionsbündnis für Demokratie „zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen, die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger zu finden, um sinnvolle, beschleunigte und langfristige Veränderungen in der Gesellschaft zu erreichen. Unterschriften auf Petitionen, Ideen und freiwillige Spenden sind das, was jeder von uns für diese Realitäten geben kann, um ein besseres Italien zu gestalten.“

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„Action for Democrazy“ unterstützt derzeit mindestens fünf italienische Nichtregierungsorganisationen – allesamt linke. An der Spitze der Organisation stehen prominente Kritiker der ungarischen Regierung und allgemein rechts-konservativer Positionen, darunter die in Ungarn geborene amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin für progressive Anliegen Kati Marton, der britische Historiker Timothy Garton Ash, die amerikanische Historikerin Anne Applebaum, der US-Politikwissenschaftler Francis Fukuyama, der ehemalige britische Außenminister David Milliband und der ehemalige NATO-Oberbefehlshaber General Wesley K. Clark.

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Erst vor wenigen Wochen sorgte Péter Márki-Zay, Bürgermeister von Hódmezővásárhely in Südostungarn und ehemaliger Ministerpräsidentenkandidat der ungarischen Opposition bei den jüngsten Wahlen, für Gesprächsstoff – er räumte ein, daß er noch zwei Monate nach den Wahlen von „Action for Democrazy“ mehrere Millionen Forint erhalten habe. (mü)

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4 Kommentare

  1. Ali Baba sagt:

    Ungarn, Italien, Brasilien, die Türkei und Polen als „Schlüsselkampfstaaten“: „Schlüsselstaaten sind Orte in der Welt, an denen die Demokratie unserer Meinung nach am stärksten bedroht ist …ES GIBT ZU WENIG SOLCHE „ORTE“ IN DER WELT, WO
    DIE SOGENANNTE DEMOKRATIE „BEDROHT IST“. VIEL ZU GERING.!!

  2. Prophetist sagt:

    Aber wenn Putin angeblich Trump unterstützt hat, dann schreien genau die gleichen Pseudodemokraten Zeter und Mordio ob der unverschämten Einmischung.
    Für diese Kanaillen ist „Demokratie“ bloss ein anderes Wort für Plutokratie, Kleptokratie, Oligarchie nach dekadentem babylonisch-römisch-byzantinisch-venezianischem Muster. Es geht doch hier nicht um Mitbestimmung oder gar Selbstbestimmung, sondern um nichts anderes als eine verdeckte Hochfinanz- und Pseudoeliten-Diktatur; diese notorisch abgehobenen Egoisten haben sich um das Volk schon immer einen Dreck geschert.
    Im Grunde genommen ist diese Pseudodemokratie nur eine Fortsetzung des Feudalismus mit anderen Mitteln, nach der arroganten Devise: wenn das Volk kein Brot hat, soll es Kuchen essen.
    Na wenn bald das Brot 10€ kostet, wird jeder merken, wie teuer Kuchen ist … 😉

  3. Mark sagt:

    Dazu passt ein Zitat von dem früheren Berliner Sozialdemokraten Egon Bahr vor Schülern: „In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie und Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt!“ Der Mann wusste, wovon er sprach.

    Und transatlantische Interessen haben im „Westen“ immer Vorrang. Auf die autochtone Bevölkerung – wie gerade in Italien- wird dabei am wenigsten Rücksicht genommen, die ist nur ein Hindernis auf dem Weg dieser grössenwahnsinnigen Akteure einer „Neuen Weltordnung.“

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