Brisanter Kurswechsel: Türkei will der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit beitreten

22. September 2022
Brisanter Kurswechsel: Türkei will der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit beitreten
International
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New York/Ankara. Ein weiteres geopolitisches Erdbeben kündigt sich an: die Türkei will der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) beitreten. Das ließ der türkische Präsident Erdogan am Dienstag bei einem Treffen mit Bundeskanzler Scholz verlauten.

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Die 2011 gegründete Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) hat ihren Sitz in Peking und beschäftigt sich mit der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten, aber auch mit Wirtschafts- und Handelsfragen sowie der Stabilität in der Region. Derzeit vertritt die SOZ etwa 40 Prozent der Weltbevölkerung, da zu ihr bevölkerungsreiche Länder wie China und Indien zählen. Weitere Mitglieder sind Kasachstan, Kirgisistan, Pakistan, Rußland, Tadschikistan und Usbekistan. Der Iran befindet sich gerade im Beitrittsprozeß.

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Geht es nach Erdogan, könnte die Türkei bald folgen. Er hatte am jüngsten Treffen der Organisation in Samarkand teilgenommen und den Wunsch geäußert, der Ländergruppe beizutreten. Erdogan begründete dies damit, daß sich die Türkei auch als asiatisches Land fühle.

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Darüber sprach der Präsident am Dienstag auch mit Bundeskanzler Scholz bei einem Treffen während der UNO-Vollversammlung in New York. Dieser zeigte sich wenig begeistert von der Idee. „Wir glauben, daß das keine Organisation ist, die einen ganz wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander in der Welt leistet. Deshalb bin ich sehr irritiert über die Entwicklung und Diskussionen“, sagte Scholz. Unklar ist auch, ob sich eine Mitgliedschaft in der SZO mit der türkischen NATO-Mitgliedschaft vereinbaren läßt. (mü)

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2 Kommentare

  1. Prophetist sagt:

    Jau, gut gebrüllt Löwe!
    Gut getroffene witzige Bezeichnungen 😉

  2. Rumpelstilzchen sagt:

    Senilus Warburg Scholz macht sich erwartbar um die Nato Sorgen. Ein Bundeskanzler, der diese Amtsbezeichnung verdient, würde sich um Deutschland wegen der abartigen und deutschfeindlichen Politik Sorgen machen.

    Im übrigen ist es höchste Zeit, das längst zum Angriffs- und Terrorbündnis mutierte Nato-Vehikel aufzulösen. Besser heute als morgen.

    Sollen die Angelsachsen ihre verbrecherischen Kriege gefälligst alleine führen.

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