Irrwitzige Stickstoff-Verordnungen: Niederländische Bauern protestieren gegen ihren Ruin

5. Juli 2022
Irrwitzige Stickstoff-Verordnungen: Niederländische Bauern protestieren gegen ihren Ruin
International
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Den Haag. Selbst die deutschen Mainstream-Medien konnten das Thema zuguterletzt nicht mehr unter den Tisch kehren: in den Niederlanden sind seit Tagen zehntausende Landwirte und Bauern auf den Straßen, um gegen EU-Verordnungen und Regierungspläne zu demonstrieren, die den Ruin der niederländischen Landwirtschaft zur Folge hätten. Sie sehen vor, Stickstoffemissionen im Agrarsektor drastisch zu reduzieren. Dies würde viele Bauern zwingen, ihre Aktivitäten komplett einzustellen. Das Thema beschäftigt die Niederlande schon länger – schon seit Jahren versucht die Regierung, Landwirte auszukaufen und die Viehbestände zu halbieren.

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Bei den Protesten wurden in den letzten Tagen wichtige Verkehrsrouten blockiert. Auch andere Formen des Widerstands kamen zum Einsatz, unter anderem das Versprühen von Gülle und das Abladen von Mist vor Regierungsgebäuden. Aufgrund der zunehmenden Polizeipräsenz könnten die Proteste nach Einschätzung von Beobachtern schon bald eskalieren.

Allein in Stroe kamen 30.000 Bauern aus den ganzen Niederlanden zusammen, um gegen die Pläne der Regierung zu demonstrieren. Diese sehen konkret vor, daß der Ausstoß von Stickstoff nach einem höchstrichterlichen Urteil stark reduziert werden muß. In Naturgebieten soll der Wert je nach Gebietskategorie um 12 bis 95 Prozent verringert werden. Das könnte selbst nach Regierungsangaben das Aus für etwa 30 Prozent der niederländischen Viehbetriebe bedeuten.

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Die Polizei spricht mittlerweile von einer „bedrohlichen und nicht akzeptablen Lage“. Umfragen zufolge stehen rund 45 Prozent der niederländischen Bevölkerung hinter den Protesten. Im Oktober waren es noch 38 Prozent. (st)

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