Energienotstand droht: Künftig warmes Wasser nur noch stundenweise

5. Juli 2022
Energienotstand droht: Künftig warmes Wasser nur noch stundenweise
Wirtschaft
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Hamburg/Dresden. Der Energienotstand – Folge der westlichen Sanktionspolitik gegen Rußland – wirft seine Schatten voraus. In Hamburg werden die 1,8 Millionen Bürger jetzt schon einmal darauf eingestimmt, daß warmes Wasser künftig keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Der grüne Umweltsenator Jens Kerstan schließt für den Fall eines Gas-Notstandes in der Hansestadt eine Begrenzung des Warmwassers für private Haushalte nicht aus. Kerstan erklärte: „In einer akuten Gas-Mangellage könnte warmes Wasser in einem Notfall nur zu bestimmten Tageszeiten zur Verfügung gestellt werden.”

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Auch eine stadtweite Reduzierung der maximalen Raumtemperatur im Fernwärmenetz sei möglich. Es werde aber in Hamburg schon aus technischen Gründen nicht überall möglich sein, im Fall einer Verknappung von Gas zwischen gewerblichen und privaten Kunden zu unterscheiden, sagte der Umweltsenator.

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Hamburg ist kein Einzelfall. Auch in Sachsen informierten erste Gemeinden und Energieversorger die Bevölkerung jetzt, daß es warmes Wasser im Fall des Energienotstandes nur noch stundenweise zu bestimmten Tageszeiten geben könnte. (se)

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2 Kommentare

  1. incamas SRL sagt:

    In Holland spitzt sich die Lebensmittel-Verbraucherkrise weiter zu. Vor allem die Regale bei Frischprodukten wie Milchprodukten und Gemüse sind in den Supermärkten zu. Der Dachverband CBL möchte die Blockaden sogar mit der Polizei brechen, allerdings sind nur wenige lokale Behörde zu dieser Eskalation bereit. Die Polizei selbst will nur Rücksprache mit den Verteilzentren und den betroffenen Bürgermeistern eingreifen. CBL rechnet bereits mit einem Schaden von mehreren Millionen Euro, sollten die Aktionen noch tagelang andauern. Außerdem werden Konsequenzen nicht nur für Supermärkte sondern auch für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen befürchtet. Angetrieben wird die derzeitige Verbraucherkrise auch durch Hamsterkäufe.

  2. Kalle sagt:

    Ja dann sind wir doch endlich im Sowjetsystem angelangt. Das alles kenne ich nur zu gut aus der alten Sowjetunion: Duschen zwischen 6 und 7 Uhr und abends noch eine Stunde.
    Konnte allerdings auch schon mal ganz ausfallen. Allerdings konnte man Wasser heiß machen für die „kleine Körperwäsche“. Das geht aber dann bei uns auch nicht.
    Hallelujah, preiset die neue Regierung für ihre unendliche Weisheit und Kompetenz.
    Man muß sie einfach lieben – sonst gibt´s eine Hausdurchsuchung!

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