Quote statt Leistung: EU führt verpflichtende Frauenquote für Unternehmen ein

10. Juni 2022
Quote statt Leistung: EU führt verpflichtende Frauenquote für Unternehmen ein
International
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Brüssel. Das bringt den europäischen Industrie- und Wirtschaftsstandort bestimmt voran: die EU-Kommission hat jetzt die verpflichtende Frauenquote in allen börsennotierten Unternehmen auf den Weg gebracht. Firmen, die die Vorgaben nicht erfüllen, sollen Strafzahlungen leisten.

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Die Frauenquote gilt künftig für alle Führungsgremien börsennotierter Unternehmen. Vertreter des EU-Parlaments und der Mitgliedsländer einigten sich auch darauf, daß die Firmen bis 2026 zwischen zwei Modellen wählen können: entweder müssen mindestens 40 Prozent der nicht geschäftsführenden Aufsichtsratsmitglieder Frauen sein, oder Aufsichtsräte und Vorstände zusammen müssen einen Frauenanteil von mindestens 33 Prozent erreichen.

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Nach Schätzungen des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen sind derzeit EU-weit „nur“ 30,6 Prozent der Aufsichtsratsmitglieder weiblich und nur 8,5 Prozent der Vorstände in der EU mit Frauen besetzt. Nur Frankreich erfüllt als einziges EU-Land mit einer Quote von 45 Prozent schon jetzt die neuen Vorgaben aus Brüssel.

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Der Neuregelung zufolge ist auch vorgesehen, daß Firmen, die sich nicht an die neue Quotenregelung halten, mit Bußgeldern belegt werden. (mü)

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2 Kommentare

  1. Kaffeeschlürfer sagt:

    Freiwillige scheint es ja genug zu geben, aber offenbar dürfen sie nicht ran.

  2. Wir sind nur Deutsche sagt:

    Logischer- und konsequenterweise müssten dann in börsennotierten Unternehmen beschäftigte Frauen zur Annahme einer Führungsposition gesetzlich gezwungen werden, sollten sich dort keine Freiwilligen finden lassen.

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