Ex-US-General schließt ukrainischen Sieg aus: „Der Krieg wendet sich zugunsten der Russen“

10. Juni 2022
Ex-US-General schließt ukrainischen Sieg aus: „Der Krieg wendet sich zugunsten der Russen“
International
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New York/Kiew. Während sich westliche Medienberichte seit Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine vor allem auf russische Verluste und Probleme konzentrierten, werden diese Stimmen in den letzten Wochen merklich leiser. Auch westliche Beobachter können vor der aktuellen Entwicklung nicht mehr die Augen verschließen und müssen zur Kenntnis nehmen, daß die russischen Verbände mehr und mehr die Oberhand gewinnen, während es für die ukrainische Seite nicht gut aussieht.

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Ein amerikanischer Top-Militärexperte, der frühere US-General Stephen Twitty, zeigte sich jetzt in einer aktuellen Analyse verwundert über den schlechten Zustand der ukrainischen Streitkräfte – er hält 200.000 Soldaten der 260.000-Mann-Armee für „verschwunden”.

Im Gegensatz zu vielen anderen westlichen Experten vertritt Twitty, der im Irakkrieg 2003 aktiver Frontoffizier war, die Auffassung, daß die Ukraine den Krieg nicht gewinnen kann. Medien zitieren ihn mit der Einschätzung: „Ich denke, daß sich der Krieg im Donbass zugunsten der Russen wendet. Sie bringen dort gar nicht die ganze Masse der Kampfkraft mit ihrer Infanterie und ihren Panzern ein. Sie haben nun jedoch ihre Artillerie gesammelt, und so haben sie Erfolg. Rußland hat verdammt viel Kampfkraft, viel mehr als die Ukrainer. Und auf keinen Fall werden die Ukrainer die Russen jemals zerstören oder besiegen. Und ich sage noch mehr: die Ukrainer werden niemals genug Kampfkraft haben, um die Russen aus der Ukraine zu vertreiben.”

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Der frühere US-General zeigt sich insbesondere irritiert darüber, daß es der ukrainischen Armee offenbar an Kraft für nennenswerte Gegenoffensiven fehlt – bei einer angeblichen Mannstärke von 260.000 Soldaten. Twitty zufolge „verschwanden“ inzwischen 200.000 Soldaten aus den Streitkräften der Ukraine: „Wer weiß, wo sie heute sind?“ fragt der General. Die riesige Zahl an Soldaten sei einfach nicht mehr im Blickfeld der offenbar in der Ukraine tätigen amerikanischen Militärberater. Entweder herrsche im Westen „Desinformation“ über das tatsächliche Ausmaß der Mobilisierung bei den ukrainischen Verbänden – oder die fraglichen Truppenteile seien bereits besiegt, verletzt ausgefallen oder desertiert, mutmaßt der Ex-General.

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Twitty war langjähriger Führungsoffizier der kämpfenden Truppe. Von Juni 2001 bis Juni 2003 befehligte er das 3. Bataillon, 15. Infanterieregiment, während der Operation „Iraqi Freedom“. Seine Task Force 3-15 wurde mit der President’s Unit Citation ausgezeichnet. Wegen seiner Ukraine-kritischen Einschätzungen wird der Ex-General in westlichen Mainstream-Medien mitunter als „Putin-Fan” diffamiert. (mü)

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2 Kommentare

  1. Bernd Sydow. sagt:

    Laut einer aktuellen Analyse des früheren US-Generals Stephen Twitty sind von der ukrainischen 260.000-Mann-Armee ca. 200.000 Soldaten „verschwunden“. (Artikel)

    Meine Vermutung: Sie haben erkannt, daß sie gegen die russischen Streitkräfte letztlich nicht gewinnen können, haben kapituliert bzw. sind zu ihnen übergelaufen. Hinzu kommt die Tatsache, daß Russen und Ukrainer eigentlich Brudervölker sind – was von den westlichen Mainstream-Medien bisher ausgeblendet wird.

    Die ukrainischen Soldaten sollten an den Spruch der friedensbewegten deutschen Studenten der 80er denken. „Stell‘ dir vor, es ist Krieg, aber keiner geht hin!“

  2. Walter Gerhartz sagt:

    Dokumentation: Die Ukraine in internationalen Korruptions- und Transparenz-Rankings

    http://www.bpb.de/themen/europa/ukraine/242327/dokumentation-die-ukraine-in-internationalen-korruptions-und-transparenz-rankings/

    Im Korruptionswahrnehmungsindex zählte die Ukraine im Jahr 2016 zu den 30 korruptesten Ländern unter den 176 einbezogenen Staaten.

    Diese Dokumentation liefert weitere Zahlen zur Kontrolle von Korruption und zur Förderung von Transparenz.

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