Habeck in Davos: Rußland-Sanktionen bleiben – auch wenn es 100.000 Tote kostet

26. Mai 2022
Habeck in Davos: Rußland-Sanktionen bleiben – auch wenn es 100.000 Tote kostet
Kultur & Gesellschaft
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Davos/Berlin. Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) hat sich mit einer bemerkenswerten Aussage als eingefleischter Rußlandfeind zu erkennen gegeben: auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erklärte er jetzt, daß eine Aufhebung der Sanktionen gegen Rußland ausgeschlossen sei, selbst wenn dies den Verlust von 100.000 Menschenleben bedeute.

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Angesichts der sich verschärfenden Hungerkrise, die durch die Blockade des Schwarzmeer-Handels weiter verstärkt wird, sprach sich Habeck dennoch gegen die Aufnahme von Verhandlungen mit Rußland aus. Laut dem UN-Welternährungsprogramm besteht die Gefahr einer großen Hungersnot und steigender Lebensmittelpreise weltweit. Das Risiko steige infolge des Ukraine-Krieges.

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Beobachter sehen sich durch diese Aussagen an ein inzwischen legendäres Interview der früheren US-Außenministerin Albright zu den US-Sanktionen gegen den Irak erinnert. Albright erklärte damals, daß das Sterben von mehr als einer halben Million irakischer Kinder seinen Preis wert war. (mü)

Bildquelle: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

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6 Kommentare

  1. Gelbspötter sagt:

    Menschenverachtend, widerlich und gewissenlos: Die Folgen solcher ungeheuerlichen Äußerungen haben ja nur die deutschen Bürger zu tragen, die im betroffenen Ausland totgeschlagen werden. Herr Habeck und Konsorten glauben sich offenbar satt und warm in Sicherheit, aber das könnte sich durchaus als Trugschluss erweisen.

  2. Winnetou Apatschi sagt:

    Habeck sollte sich mit den Begriffen Mörder und Massenmörder auseinandersetzen.

    Die Arroganz wird ihn wohl daran hindern. Solange er auf der „Siegerseite“ steht.

    Und er ist nicht wahrlich nicht allein.

  3. Bernd Sydow. sagt:

    Bundeswirtschafts- und Energieversorgungsminister Habecks Aussage auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ist zutiefst menschenverachtend und zeigt, wes‘ Geistes Kind er in Wirklichkeit ist. Habeck – als Regierungspolitiker eine Schande für Deutschland! – nimmt wegen der Aufrechterhaltung der scharfen Sanktionen gegen Rußland nicht nur erhebliche Schäden für Deutschland, sondern auch den Verlust von (mindestens) 100.000 Menschenleben der russischen Bevölkerung in Kauf. Dabei wäre das Gros der russischen Bevölkerung ganz sicherlich dafür, wenn Rußland und Deutschland Partner wären! Nach meiner Einschätzung ist Rußland, dieses riesige Land, aber durchaus in der Lage, auch angesichts der von Habeck befürworteten scharfen Sanktionen die Ernährung seiner Bevölkerung zu gewährleisten.

    Anders die Ukraine. Dort dürfte die Produktion von Lebensmitteln und die Weizenernte und die Ausfuhr diesbezüglicher Nahrungsmittel wegen der Kriegshandlungen weitgehend zum Erliegen gekommen sein. Folglich sieht das UN-Welternährungsprogramm die Hauptgefahr einer sich verschärfenden Hungerkrise im nicht enden wollenden Ukraine-Krieg, weil – so meine Überzeugung – der Westen es strikt ablehnt, mit der Russischen Föderation Verhandlungen aufzunehmen. Dazu paßt die Meldung des Deutschlandfunks vom 26.5., auf dem Katholikentag in Stuttgart hätte sich von den anwesenden katholischen und orthodoxen Kirchenvertretern lediglich der Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche für eine Mitschuld des Westens am Ukraine-Krieg ausgesprochen.

    Kurzum: Eine im wiedervereinigten Deutschland längst überwunden geglaubte Rußlandfeindschaft und ebenso ein „beerdigt“ geglaubtes US-Vasallentum sind im heutigen regierungsamtlichen Deutschland verstörenderweise die zwei Seiten ein und derselben Medaille!

  4. Der Gerechte sagt:

    ist das dann nicht schon ein Kriegsverbrechen?

  5. Felix Schreiber sagt:

    Rußlandfeind ist für so eine menschenverachtende Aussage die falsche Bezeichnung da sie sich primär gegen die ukrainische Bevölkerung richtet.

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