Bundeswirtschaftsministerium will Verbrannte Erde: Das Gasnetz soll zurückgebaut werden

25. Mai 2022
Bundeswirtschaftsministerium will Verbrannte Erde: Das Gasnetz soll zurückgebaut werden
Wirtschaft
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Berlin. Die Energiepolitik der Bundesregierung treibt immer absurdere Blüten: weil Deutschland in Zukunft auf Erdgas verzichten und nur auf noch „klimaneutrale“ Energien setzen will, soll jetzt auch gleich das deutsche Erdgas-Verteilnetz zurückgebaut werden. Das geht aus Plänen des Bundeswirtschaftsministeriums hervor.

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Auf einer Stadtwerke-Tagung vergangene Woche soll Patrick Graichen, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, die dort anwesenden Branchenvertreter dazu aufgefordert haben, mit den Planungen für den „Rückbau“ des Netzes zu beginnen. Das berichtete die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Teilnehmer.

Graichen habe in der Runde auf den Zeitplan für die Dekarbonisierung der Volkswirtschaft, die Umstellung der Energiewirtschaft auf einen niedrigeren Kohlenstoffumsatz, verwiesen. „Natürlich ist im Jahr 2045 da kein Gas mehr in den Netzen“, erklärte der Staatssekretär.

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Graichen ist kein unbeschriebenes Blatt – er leitete in der Vergangenheit unter anderem die Denkfabrik „Agora Energiewende“, einen von der Bundesregierung mitfinanzierten think tank, der sich nach eigenen Angaben den Energiezielen der EU verschrieben hat.

Die Pläne aus dem Bundeswirtschaftsministerium blieben allerdings nicht unwidersprochen. Sollten sie tatsächlich umgesetzt werden, würde das nach dem Ausstieg aus der Kernenergie und dem Ende der Kohle-Energiegewinnung einen weiteren radikalen Einschnitt in die bisherige Struktur der deutschen Energieversorgung bedeuten. Die deutsche Energiewirtschaft ging bislang davon aus, daß die Gaspipelines vorerst weiter genutzt und dann schrittweise für den Transport von klimaneutralen Brennstoffen wie Wasserstoff, Biogas und synthetischem Methan umgerüstet werden sollen.

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Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), in dem mehr als 900 Stadtwerke organisiert sind, erklärte denn auch zu den Plänen aus dem Wirtschaftsministerium: „Es ist nicht zielführend, so mir nichts, dir nichts den Rückbau der Gasverteilnetze in den Raum zu stellen.“ Damit würde eine bestehende Infrastruktur entwertet, „die mehrere Hundert Milliarden Euro wert ist“. Jetzt in die Rückbauplanung einzusteigen „ist, als wenn man das Pferd von hinten aufzäumt“, so Liebing weiter. „An den Netzen hängen Millionen Haushalte, die zuerst eine machbare Perspektive brauchen.“

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Auch der Präsident des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und Chef des Stadtwerkeverbunds Thüga, Michael Riechel, fand deutliche Worte: „Die Aussagen sind an Dreistigkeit und Ignoranz nicht zu überbieten. Die Stadtwerke jetzt aufzufordern, den Rückbau der Gasnetze zu planen, ist grob fahrlässig.“ Der DVGW-Präsident warf Graichen „ideologische Scheuklappen“ vor.

Deutschland verfügt derzeit mit seinen über 500.000 Kilometern an Gasverteilnetzen über eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur. Anders als im Stromnetz ließen sich hier zudem große Mengen Energie speichern. (rk)

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2 Kommentare

  1. Winnetou Apatschi sagt:

    Eigentlich würde ich einfach nur sagen: „Balla Balla!“

    Aber leider ist das Teil eines genialen Plans.

    Wieder einmal ist der Traum von Freiheit ausgeträumt.

  2. Gelbspötter sagt:

    Während ich schreibe, höre ich gerade im Radio die neueste Hiobsbotschaft: im Fall eines totalen Ausfalls der Gasversorgung droht die Entsorgung von Leichen per Krematorium auszufallen! Die Bodenreserve für Windmühlen würde aber durch zu viele Erdbestattungen, die z.B. bei einer nächsten bereits geplanten und daher absehbaren Pandemien zu erwarten ist, wahrscheinlich empfindlich beeinträchtigt. Ich frage mich, ob die Windmacher und Pandemieplaner diese mögliche Folge ihrer Tätigkeit bedacht haben? Aber vielleicht unterschätze ich deren Intelligenz und Realitätssinn: Vielleicht hat man schon andere Optionen für die Verwendung des anfallenden „Materials“ in petto ? Vielleicht ein nützliches Recycling ?

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