Finnische Ex-Ministerin zitierte aus der Bibel: Wegen „Haßrede“ vor Gericht

10. Februar 2022
Finnische Ex-Ministerin zitierte aus der Bibel: Wegen „Haßrede“ vor Gericht
International
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Helsinki/Budapest. Darüber berichten die linksliberalen Mainstream-Medien nicht: über den Prozeß, der derzeit vor einem Gericht in Helsinki der früheren christdemokratischen Innenministerin Päivi Räsänen gemacht wird – ihr wird „Haßrede“ vorgeworfen. Der amtierenden Parlamentsabgeordneten droht eine Geld- oder im schlimmsten Fall sogar eine Haftstrafe.

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Ihr Vergehen: 2019 hinterfragte sie als Mitglied der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands auf Twitter die Entscheidung ihrer Kirchenleitung, die LGBT-Veranstaltung „Pride 2019“ offiziell zu unterstützen. Dazu postete sie auch ein Foto mit Zitaten aus dem Römerbrief des Apostels Paulus (Römer 1, 24-27), in dem gleichgeschlechtliche Beziehungen als schändlich gebrandmarkt werden. Es folgten langwierige polizeiliche Verhöre und Untersuchungen. Schließlich erhob die Generalstaatsanwältin Strafanklage mit drei Anklagepunkten unter dem Tatvorwurf „Haßrede”: wegen des Tweets, wegen einer Broschüre über die menschliche Sexualität, die die Politikerin 2004 zur Lehre ihrer Kirche verfaßte, und wegen Äußerungen, die sie 2019 in einer Radiodebatte zu dem Thema tätigte.

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Mit der prinzipientreuen Ex-Ministerin solidarisierte sich inzwischen die christliche Menschenrechtsorganisation ADF, aber auch die ungarische Christlich-Demokratische Volkspartei (KDNP). Letztere rief Finnland jetzt dazu auf, die Grundsätze der Religions- und Gewissensfreiheit zu respektieren.

Der stellvertretende Parteivorsitzende Imre Vejkey erklärte dazu: „Die ungarischen Christdemokraten stehen an der Seite der finnischen Abgeordneten Päivi Räsänen, der wegen eines getwitterten Bibelzitats eine Haftstrafe droht.“

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Das Strafverfahren, das am 24. Januar begann und zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren führen kann, hat in christlichen Kreisen Ungarns ein starkes Echo hervorgerufen. Auch außerhalb der christdemokratischen Partei haben eine Reihe von Politikern ihre Solidarität mit der Abgeordneten bekundet. Die Christdemokraten erklärten, das Strafverfahren sei „inakzeptabel“. „Dies ist ganz offensichtlich eine liberale Diktatur“. Der Glaube, der durch ein Zitat aus der Bibel zum Ausdruck gebracht wird, sollte weder in Finnland noch in einem anderen EU-Mitgliedstaat kriminalisiert werden, heißt es in der Erklärung: „Das ist Christenverfolgung.“ (mü)

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2 Kommentare

  1. Realist sagt:

    Wenn sich Europa meint weiterhin auf der politischen Bühne von Menschen vertreten zu lassen, die aufrichtige christliche Politiker und Politikerinnen bekämpfen, dann ist dies kein christliches Europa mehr. Es ist eine linke Diktatur, die von Finanzeliten geschmiert wird. (Siehe Skandal bei CDU-von der Leyen als frühere Verteidigungsministerin und der Vergabe von Beratungsverträgen an Bekannte ohne wirkliche Ausschreibung, und derweil als EU-Kommissionspräsidentin und ihre Privatabsprachen per Kurznachrichten mit dem Chef der Firma Pfizer bezüglich der Experimentellen Genstoff-Dosen-Lieferungen und wer weiß was noch.)

  2. Ralf Beez oberfeldwebel der Reserve sagt:

    Bitte betet für diese mutige und standhafte Frau !

    Solche rechtswidrigen Gesetze müssen schnellstmöglich entsorgt werden !

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