Plötzlicher Sinneswandel in Kiew: Wir werden überhaupt nicht von Rußland bedroht!

25. Januar 2022
Plötzlicher Sinneswandel in Kiew: Wir werden überhaupt nicht von Rußland bedroht!
International
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Kiew. Angesichts der westlichen Hysterie wegen eines angeblich bevorstehenden russischen Angriffs legt ausgerechnet die Ukraine selbst eine erstaunliche Volte an den Tag: die Regierung in Kiew wiegelt ab und rief jetzt – völlig entgegen ihrer Kriegsrhetorik der letzten Wochen – zur Ruhe auf: „Wir sehen zum heutigen Tag überhaupt keine Anhaltspunkte für die Behauptung eines großflächigen Angriffs auf unser Land“, sagte der Sekretär des nationalen Sicherheitsrats, Olexij Danilow, am Montag vor Journalisten.

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Für Kiew seien Truppenbewegungen auf russischer Seite im Gegensatz zum Westen keine erstaunliche Angelegenheit. Bemerkenswerterweise macht die ukrainische Seite jetzt die USA für die mediale Eskalation verantwortlich: die ganze Aufregung habe erst mit einem Artikel in der „Washington Post“ Mitte Oktober begonnen. Die Lage sei für die Ukraine aber bereits seit 2014 schwierig, sagte Danilow nach einer Sitzung des Gremiums.

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Auch Präsident Selenskyj sieht in einer aktuellen Videoansprache plötzlich keinen Grund mehr zur Aufregung um die Ostukraine. „Alles ist unter Kontrolle. Es gibt keinen Grund zur Panik“, betonte er auch mit Blick auf den Abzug von US-Diplomaten. Kiew strebe eine friedliche Lösung des Konflikts im Donbass an.

Auch Regierungschef Denys Schmyhal schaltete auf verbale Abrüstung um: „Es gibt keine Gefahren für die Funktionsfähigkeit unserer Wirtschaft.“ Die Währungsreserven seien ausreichend, um den Kurs der Landeswährung Hrywnja zu stützen.

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Selenskyj und andere ukrainische Regierungspolitiker hatten in den vergangenen Wochen und Monaten – bis zum Wochenende – in westlichen Medien das Gegenteil behauptet und mit drastischen Worten vor einer russischen Invasion gewarnt. Über die Gründe des plötzlichen Sinneswandels in Kiew wird noch spekuliert. (mü)

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2 Kommentare

  1. Schmidt sagt:

    Es ist schon immer gewesen das, überall wo es um Rohstoffe geht ,Amerika seine Finger im Spiel hat und nun geht es um Gaslieferung von Russland,bei denen Amerika nichts verdient .Die Mehrzahl der deutschen Bevölkerung möchte das Gas aus Russland und nicht das dreckige Gas aus Amerika ,daher versucht der Präsident und auch der Natogeralsäkritär einen Keil zu treiben auf die typische Art und Weise der Aamerikaner . Es wäre gut Vereinbarungen einzuhalten ,ansonsten gibt es immer wieder Spannungsfelder.

  2. Mark sagt:

    Na, das dürfte der US-Administration und ihren Drahtziehern im Hintergrund überhaupt nicht gefallen. Schliesslich erwartet man dort, endlich wieder Waffensysteme verkaufen zu können und den Krieg um Rohstoffvorkommen auf Kosten anderer fortsetzen zu können – so wie sie es seit Jahrzehnten eben gemacht haben. Der böse, böse Feind, der da wieder mal gegen „die Menschenrechte“ arbeitet, ist i.d.F. eben Russland.

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