Wegen angeblich „diskriminierender“ Sprache: Museum fälscht Gemäldetitel

9. Januar 2022
Wegen angeblich „diskriminierender“ Sprache: Museum fälscht Gemäldetitel
Kultur & Gesellschaft
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Halle/Saale. Immer wieder „Rassismus“-Hysterie: das berühmte Kunstmuseum Moritzburg in Halle hat wegen angeblich „diskriminierender Sprache“ mehrmals die Titel dreier Gemälde aus der museumseigenen Sammlung verändert. Der Fall kam an die Öffentlichkeit, weil die „Mitteldeutsche Zeitung“ jetzt darüber berichtete.

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Betroffen sind demnach drei Werke aus der museumseigenen Sammlung, bei denen die Namen geändert worden seien, erklärte Museumsdirektor Thomas Bauer-Friedrich. Das sei bereits 2019 und 2020 schon einmal geschehen, man habe darüber allerdings nicht öffentlich gesprochen. Das ist naheliegend, denn die späteren Änderungen von Werktiteln ohne Zutun des Urhebers sind schlicht und einfach Fälschungen.

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Bei den betroffenen Werken handelt es sich laut Bauer-Friedrich um die Darstellung von schwarzen Männern. Die im 19. und 20. Jahrhundert festgehaltenen Inventarnamen enthielten etwa verschiedene Formen des bei politisch Korrekten streng verpönten „N-Wortes“ (= „Neger“). Die neuen Titel lauten nun unter anderem „Männlicher Studienkopf“ oder „Smith from Halifax“.

Auch Museumsdirektor Bauer macht sich die Schere im Kopf zueigen und erklärt, „daß die veränderten Titel diskriminierend waren und einen dem Stand der gesellschaftlichen Diskussion widersprechenden Rassismus transportieren“.

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Mit einigen Lösungen sei er selber nicht ganz glücklich, so der Museumsdirektor. Eine passende Benennung müsse weiterhin behandelt werden. Die Diskussion betreffe im übrigen auch ehemalige Geldgeber des Museums, die beispielsweise ihr Vermögen im Rahmen des Kolonialismus mehren konnten. Man bemühe sich um Transparenz, so Bauer-Friedrich. (se)

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3 Kommentare

  1. Bernd Sydow. sagt:

    Der politisch hyperkorrekte Museumsdirektor Bauer-Friedrich ist ein Weißer und kein Schwarzer. Was er hier betreibt, ist eine unerhörte Anmaßung! Denn ob das Wort „Neger“ in alten Werktiteln wirklich eine Diskriminierung darstellt, können doch nur schwarze Mitmenschen beurteilen. Zu Zeiten eines Stanley und eines Livingstone (Afrika-Forscher des 19. Jahrhunderts; Livingstone fand die Sambesi-Wasserfälle (Victoria-Fälle), Stanley fand den verschollenen Livingstone) galten die Bewohner Schwarz-Afrikas zu Recht als „Neger“, also als Primitive, aber wohl niemand käme auf die Idee, bspw. die heutigen schwarzen US-Bürger als „Neger“ zu bezeichnen. Sprache und Begriffe sind eben Produkte der jeweiligen Zeitepochen!

    Kurzum: Eine Änderung von Werktiteln ohne Zustimmung des Kunstwerk-Erschaffers ist eine Verletzung der grundgesetzlich garantierten Kunstfreiheit, und – sollte selbiger nicht mehr leben – eine Verfälschung seines Erschaffer-Geistes!

  2. Irrsinn sagt:

    Ent-artete Kunst???

    und zu:
    „Die Diskussion betreffe im übrigen auch ehemalige Geldgeber des Museums, die beispielsweise ihr Vermögen im Rahmen des Kolonialismus mehren konnten.“

    Das Geld wollen Sie sicher an Erben zurueckgeben und die, die es angenommen haben, streng bestrafen – oder?

  3. […] Wegen angeblich „diskriminierender“ Sprache: Museum fälscht Gemäldetitel — zuerst […]

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