Marine Le Pen kritisiert Ukraine-Politik der EU: „Wie ein Brandstifter“

8. Dezember 2021
Marine Le Pen kritisiert Ukraine-Politik der EU: „Wie ein Brandstifter“
International
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Foto: Symbolbild

Warschau/Paris. Marine Le Pen, Vorsitzende des französischen Rassemblement National und 2022 erneut Kandidatin für das Präsidentenamt, hat in einem Interview der polnischen Tageszeitung „Rzeczpospolita“ mit der Ukraine-Politik der EU abgerechnet. Die EU benehme sich im Ukraine-Konflikt wie ein Brandstifter. Man müsse berücksichtigen, daß die Ukraine nun einmal zur russischen Einflußsphäre gehöre, sagte sie.

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Auf die Frage, ob sie angesichts aktueller Berichte über angebliche russische Invasionspläne Angst vor dem „Imperialismus des Kreml“ habe, sagte Le Pen, sie glaube nicht, daß der russische Präsident Wladimir Putin „einen solchen Fehler machen“ würde. Weiter sagte sie: „Aber ich glaube auch, daß die EU in dieser Frage die Rolle eines Brandstifters gespielt hat. Man kann sagen, was man will, aber die Ukraine gehört zu Rußlands Einflußsphäre. Versuche, diese Sphäre zu durchbrechen, führen zu Spannungen und Ängsten sowie zu der Situation, die wir jetzt erleben.“

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Das Interview gab Marine Le Pen am Rande eines Koordinationstreffens von rund 15 europäischen Rechtsparteien, das am Freitag und Samstag in Warschau stattfand (wir berichteten). (mü)

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4 Kommentare

  1. […] 2021 um 7:04 Uhr Marine Le Pen kritisiert Ukraine-Politik der EU: „Wie ein Brandstifter“https://zuerst.de/2021/12/08/marine-le-pen-kritisiert-ukraine-politik-der-eu-wie-ein-brandstifter/ Eine sehr weise Frau. Im Gegensatz zu deutschen hochrangigen PolitikerInnen, die nur ihre Karrieren […]

  2. […] zuerstAlle Jahre wieder: Corona-Politik ruiniert das Geschäft des Einzelhandels — zuerstMarine Le Pen kritisiert Ukraine-Politik der EU: „Wie ein Brandstifter“ — zuerstIn Sachsen wächst der Protest: Tausende nehmen an Demonstrationen teil — zuerstLinke […]

  3. Bernd Sydow. sagt:

    (2) Marine Le Pen hat völlig recht, Putin wäre in der jetzigen Situation – angesichts des anti-russischen Sanktions-Kartells aus US-Administration, EU-Führung und -Parlament sowie deutschen Transatlantikern – mit dem Klammerbeutel gepudert, würde er die Ukraine militärisch-invasiv angreifen.

    In heutiger Zeit, in der alle, die auf der Seite von Putins Rußland stehen, als Rechtspopulisten und schlimmer eingestuft werden, ist ein Zusammenschluß der europäischen Rechtsparteien notwendiger denn je!

  4. Bernd Sydow. sagt:

    (1) Die Formulierungen, die der polnische Interviewer in seiner suggestiven Frage an Marine Le Pen gebraucht hat – und zwar „angesichts aktueller Berichte über angebliche (!) russische Invasionspläne“ (für die Ukraine) sowie „Imperialismus des Kreml“ -, stellen die politische Wahrheit auf den Kopf!

    Zum einen kann „angeblich“ nur bedeuten, daß die Existenz solcher russischen Invasionsplänen nicht bewiesen ist, zum anderen trifft „Imperialismus“ eher auf die US-dominierte NATO zu. Die NATO ist wiederholt wortbrüchig geworden, indem sie sich entgegen ihrer Zusicherungen nach Osten ausgedehnt hat. Und die Angliederung der Krim an die Russische Föderation, die mit begeisterter Zustimmung der dortigen russischen Mehrheitsbevölkerung vollzogen wurde, war keine „Annexion“ – wie vom Westen fälschlicherweise behauptet -, denn eine Annexion ist per definitionem immer mit Gewalt verbunden. Fortsetzung (2)

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