Fast jedes dritte Kind leidet unter psychischen Corona-Folgen

11. November 2021
Fast jedes dritte Kind leidet unter psychischen Corona-Folgen
Kultur & Gesellschaft
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Frankfurt/Berlin. Kinder und Heranwachsende werden von der anhaltenden Corona-Dauerkrise mit ihren massiven Einschränkungen viel stärker in Mitleidenschaft gezogen als Erwachsene. Bei manchen Kindern machen sich bis heute Auswirkungen und psychische Probleme bemerkbar – Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Ängste, Depressionen bis hin zu Selbstmordabsichten.

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Die Frankfurter Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche, Tanja Müller, konstatiert, „daß es einen großen Bedarf und eine hohe Anmeldezahl gibt“. Die Lage in den Praxen habe sich auch durch die Wiederaufnahme des Schulalltags noch nicht entspannt, sagt sie. Und: „Ich habe das Gefühl, die Langzeitfolgen werden sich erst noch zeigen.“

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Beim Deutschen Caritasverband schätzt man mittlerweile, daß fast jedes dritte Kind unter den Folgen der „Pandemie“ leidet und zeigt psychische Auffälligkeiten zeigt. „Die jungen Menschen brauchen umgehend Hilfe. Unsere psychologischen Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern schlagen Alarm“, erklärte die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa.

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Die Beratungsangebote müßten dringend ausgebaut werden. Notwendig seien mehr Jugendsozialarbeit, Schulsozialarbeit und sozialpädagogische Begleitung. Auch digitale Angebote wie die U25-Online-Suizidprävention seien wichtige, niederschwellige Ergänzungen. Laut Caritas stieg während des zweiten Lockdowns das Kontaktaufkommen bei der Suizidpräventionsberatung für Unter-25jährige um 30 Prozent an. (tw)

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