Publikumsverhöhnung bei „Hart aber fair“: SPD-Spitzenfrau Barley rät zur Energievermeidung

14. Oktober 2021
Publikumsverhöhnung bei „Hart aber fair“: SPD-Spitzenfrau Barley rät zur Energievermeidung
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Klarer Fall von Publikumsbeschimpfung: während Otto Normalverbraucher unter explodierenden Preisen für Strom, Gas und Benzin ächzt, hat eine abgehobene Spitzenpolitikerin wie die EU-Vizepräsidentin Katarina Barley (SPD) für die Betroffenen fragwürdige Ratschläge parat. Bei „Hart aber fair“ diskutierte sie am Montagabend zum Thema Inflation und Energiepreise mit. Dabei sagte sie einem Zuschauer: „Die Kilowattstunde, die ich nicht verbrauche, ist am billigsten.“

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Die SPD-Spitzenfrau meinte das offenbar ernst, denn sie legte gleich noch mit fragwürdigen Ratschlägen nach: so empfahl sie, daß man sich unter anderem neue Fenster einbauen lassen könne, um den eigenen Energiebedarf zu senken.

Dabei ist es inzwischen kein Geheimnis mehr, daß nicht etwa knapper werdende Rohstoffe, sondern die Politik an der allgemeinen Preisexplosion schuld ist. Die Inflation riß im September erstmals seit 1993 wieder die Vier-Prozent-Marke. „Verteuert sich die Energie weiter, könnte die Inflation im November auf fünf Prozent steigen“, prognostizierte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. (rk)

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