YouTube dreht frei: 130.000 Videos über Corona-Impfstoffe gelöscht

2. Oktober 2021
YouTube dreht frei: 130.000 Videos über Corona-Impfstoffe gelöscht
Kultur & Gesellschaft
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San Bruno/Kalifornien. Die Video-Plattform YouTube entwickelt sich immer mehr zur Zensuranstalt. Nachdem der Konzern gerade erst für Schlagzeilen sorgte, indem er zwei Kanäle des russischen Senders RT komplett löschte, sorgen jetzt weitere Zahlen für Gesprächsstoff: wie YouTube am Mittwoch mitteilte, habe man bislang mehr als als 130.000 Videos über Corona-Impfstoffe bislang gelöscht. Jetzt werde auch gegen „Falschbehauptungen“ über andere Impfstoffe vorgegangen.

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Als „Falschbehauptungen“ betrachtet YouTube demnach Veröffentlichungen, in denen zugelassene Impfstoffe „fälschlicherweise“ als gefährlich dargestellt werden. YouTube beschränkt sich dabei auch nicht auf Impfstoffe gegen das Coronavirus.

Die Plattform löschte zudem die Kanäle mehrerer bekannter Impfgegner. Das betrifft unter anderem den prominenten Impfgegner Robert F. Kennedy Jr. Der Neffe des 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy und Sohn des fünf Jahre später ermordeten Senators Robert F. Kennedy hatte unter anderem im vergangenen Jahr eine Rede bei einer Querdenken-Demonstration in Berlin gehalten.

Gesperrt wurden auch die YouTube-Kanäle des im Bundesstaat Florida lebenden Osteopathen Joseph Mercola, den die „New York Times“ als „einflußreichsten Verbreiter von Coronavirus-Falschinformationen im Internet“ denunzierte, und der bekannten Osteopathin und Impfgegnerin Sherri Tenpenny aus dem Bundesstaat Ohio.

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„Wir haben stetig gesehen, wie falsche Behauptungen über Coronavirus-Impfstoffe sich ausdehnen zu Falschinformationen über Impfstoffe grundsätzlich“, erklärte YouTube. „Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem es wichtiger ist denn je, die Arbeit, die wir mit Covid-19 begonnen haben, auf andere Impfstoffe auszuweiten.“

Nach eigenen Angaben löschte YouTube seit dem vergangenen Jahr 130.000 Videos, die gegen die Regeln der Plattform zu Corona-Impfstoffen verstießen. Diese Regeln beziehen sich auf Impfstoffe, die von örtlichen Gesundheitsbehörden oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugelassen sind und als „sicher und wirksam“ eingestuft wurden.

Gelöscht werden demnach beispielsweise Videos, in denen „fälschlicherweise“ behauptet wird, zugelassene Impfstoffe könnten zu Autismus, Krebs oder Unfruchtbarkeit führen, erklärte YouTube. (mü)

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