Südafrika zerfällt: Krawalle, Plünderungen, Korruption

19. Juli 2021
Südafrika zerfällt: Krawalle, Plünderungen, Korruption
International
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Pretoria. Das gelegentlich als multikulturelles Vorzeigeland angepriesene Südafrika wird immer mehr zum „failed state“. Bei Protesten und gewalttätigen Plünderungen in zwei Provinzen gab es in den letzten Tagen mindestens 72 Tote. Jetzt greift der Aufruhr offenbar auf weitere Provinzen über. Auch in den Provinzen Mpumalanga und Northern Cape gab es ähnliche Zwischenfälle.

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Die Afrikanische Union (AU) rief angesichts der Gewalt dringend zu einer Wiederherstellung der Ordnung auf. In den betroffenen Gebieten bildeten sich laut Medienberichten Bürgerwehren, um ein Überschwappen aus den geplünderten und oftmals zerstörten Gewerbegebieten in die Wohnviertel zu verhindern.

Das mittlerweile zur Unterstützung der Polizei mobilisierte Militär wurde laut Regierungsangaben vor allem an strategischen Punkten rund um Krankenhäuser und Flughäfen, aber auch im Township Alexandra bei Johannesburg stationiert.

Während der Unruhen wurden auch mindestens vier Ausländer aus Somalia getötet und weitere verletzt. Ziel der Ausschreitungen waren aber auch Geschäfte anderer Ausländer. Im Internet kursieren Berichte, wonach Weiße zusammen mit Indern den Schutz ihrer Geschäfte und Stadtviertel organisieren, um sich vor den schwarzen Plünderern zu schützen.

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Die Krawalle hatten sich zunächst aus Protesten gegen die Inhaftierung des Ex-Präsidenten Jacob Zuma entwickelt; innerhalb weniger Tage griffen die Ausschreitungen dann im industriellen Herz des Landes rund um Johannesburg sowie Zumas Heimatprovinz KwaZulu-Natal um sich. Zuma war wegen Mißachtung der Justiz zu einer Haftstrafe von 15 Monaten verurteilt worden, die er am Mittwoch antrat. Er muß sich auch wegen Korruptionsvorwürfen verantworten.

Da in Südafrika in den vergangenen 30 Jahren eine eskalierende Gewalt gegen Weiße mit zehntausenden Todesopfern umsichgriff, müssen insbesondere die Buren auf der Hut sein ob der aktuellen Gewaltspirale. (mü)

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8 Comments

  1. Bernd Sydow. schreibt:

    Zunächst ein historischer Rückblick:

    Im Jahre 1994 endete mit der Wahl von Nelson Mandela zum Präsidenten der Republik Südafrika die dortige Herrschaft der Weißen. Der einfältige Westen jubelte. Lange Jahre war der Bure Pieter Willem Botha Präsident, der mit starker Hand das Land regierte und das Apartheid-System stärkte (es wurde 1990 abgeschafft). Mit Mandelas Regierungsübernahme ging Südafrika freilich „den Bach runter“. Die wirtschaftliche Leistungskraft nahm ab, die Kriminalität nahm zu – insbesondere die von den Regierungsbehörden gebilligten Morde an weißen Farmern. Heute leben die Weißen – sofern sie keine Farmer sind – in abgeschotteten, von weißen Securityleuten bewachten Siedlungen.

    Die Republik Südafrika ist heute längst das, was man einen „failed state“ zu nennen pflegt (allein, aber auch zu mehreren reisende weiße Touristen sind dort in hohem Maße gefährdet). Es ist typisch für die Mentalität und politische Unreife der dortigen Schwarzen, daß Protestdemonstrationen fast immer in Gewalttätigkeiten und Plünderungen ausarten (Affinitäten mit „Black lives matter“ sind unverkennbar).

    Also, ist Südafrika trotz allem ein sicheres Reiseland? Nun, das war einmal!

  2. Pingback: Endzeitumschau Juli 2021 – Die Rückkehr des Königs

  3. Spionageabwehr schreibt:

    Alle möglichen Länder
    werden derzeit gerade destabilisiert
    Südafrika.
    Haiti, Kuba, China.
    Tschechien.
    Und auch Deutschland.

    • Jürgen Rossel schreibt:

      Glauben sie wirklich nicht daran, dass das auch bald bei uns der Fall,

      sein wird?

    • Bernd Sydow. schreibt:

      China auch? Wie kommen Sie darauf?

      • Spionageabwehr schreibt:

        Aktuell z.B. der gleiche Starkregen und Überschwemmungen
        in China wie in Deutschland.
        Ein souveräner Staat wie China kann sich natürlich besser wehren.
        Als ein besetztes Land ohne Katastrophenschutz.

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