Deutschland wird zum Betreuungsstaat: Sozialhilfeausgaben verdoppeln sich

25. Juni 2021
Deutschland wird zum Betreuungsstaat: Sozialhilfeausgaben verdoppeln sich
Wirtschaft
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Berlin. Eine entlarvende Zahl: die Sozialausgaben in Deutschland sind in den letzten eineinhalb Jahrzehnten explodiert. Lagen die staatlichen Ausgaben für die diversen Sozialhilfeleistungen 2005 noch bei knapp 7,47 Milliarden Euro, so betrugen sie 2019 schon mehr als 13,51 Milliarden Euro. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor.

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Demnach haben sich die Nettoausgaben für die Hilfe zum Lebensunterhalt von 2005 bis 2019 auf 1,5 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Dagegen sanken die Ausgaben für die Hilfen zur Gesundheit im gleichen Zeitraum um mehr als 300 Millionen Euro auf 770 Millionen Euro.

Der größte Posten war im Jahr 2019 die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung: die Ausgaben dafür erhöhten sich in den zurückliegenden 14 Jahren von knapp 2,8 Milliarden Euro auf fast 6,9 Milliarden Euro. 2020 betrugen sie schon mehr als 7,5 Milliarden Euro.

Die Zahlen der Bundesregierung sind ein ernüchterndes Indiz dafür, daß immer mehr Menschen in Deutschland – zumal im Alter und im Krankheitsfall – keine Perspektive mehr haben und ohne staatliche Hilfen nicht überleben können. (se)

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