Unabhängiger Forscher im „Focus“-Interview: Die Corona-Sterbezahlen sind viel zu hoch

30. Januar 2021
Unabhängiger Forscher im „Focus“-Interview: Die Corona-Sterbezahlen sind viel zu hoch
National
9

Berlin. Ein weiterer herber Schlag für die Corona-Politik von Bund und Ländern: Nachdem die Weltgesundheitsorganisation erst unlängst die Aussagekraft der sogenannten PCR-Tests stark einschränkte, wankt jetzt eine weitere Säule der Corona-Politik: die angeblichen Sterbezahlen.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Offiziell sollen bisher mehr als 50.000 Menschen in Deutschland an oder mit Corona gestorben sein. Es gibt aber gute Gründe, anzunehmen, daß das nicht stimmt. Der Mediziner Bertram Häussler vom Gesundheitsforschungsinstituts IGES geht jetzt in einem „Focus“-interview hart mit dem Robert-Koch-Institut und seinen Zahlen ins Gericht. Er kritisiert einen erheblichen Verzug bei der Übermittlung der Sterbezahlen. Dadurch werde ein verzerrtes Bild zur Grundlage für politische Entscheidungen.

Häussler wörtlich im „Focus“-Interview: „Durchschnittlich spiegelt die vom RKI täglich veröffentlichte Anzahl der Todesopfer den Stand von vor etwa drei Wochen wieder.“ Das heißt, daß die gemeldeten Toten nicht innerhalb des letzten Tages gestorben sind, sondern die Zahl an diesem Tag übermittelt wurde. Gestorben könnten sie noch Tage oder sogar Wochen vorher sein. Die vom RKI täglich vermeldeten Daten seien dann so veraltet, daß sie ein verzerrtes Bild zeigten.

Häussler weist darauf hin, daß er genau dies mit einem Team des unabhängigen Berliner Gesundheitsforschungsinstituts IGES schon seit August mit dem „Pandemie-Monitor zum Infektionsgeschehen“ dokumentiere. Dafür würden die Zwischenstände der Neuinfektionen und Todesfälle der RKI-Falldatenbank studiert – auf dieser Grundlage könne rückwirkend ausgerechnet werden, wie viele Todesmeldungen jeden Tag dazukommen.

Als Beispiel führt Häussler die Todeszahlen an, die im Oktober gemeldet wurden. Sie hätten eine viel zu positivere Situation gezeigt, die nicht zu den damals bereits stark steigenden Neuinfektionen gepaßt habe, so der Forscher. Umgekehrt gingen die derzeit hohen Sterbezahlen auf Infektionen Ende November bis Anfang Dezember zurück und zeichneten ein übertriebenes Bild der Situation.

„Am 15. Januar beispielsweise hat das RKI 1113 neue Todesfälle für den Vortag vermeldet – unsere Analyse zeigt aber, daß am Vortag nur 20 Menschen gestorben sind“, sagt Häussler.

Daß die Übermittlung der Zahlen so lange dauert, erklärt Häussler mit internen administrativen Vorgängen im RKI und den Gesundheitsämtern. Korrekt wäre es aus seiner Sicht, die Sterbefälle nach dem Datum abzubilden, an dem sie als infiziert gemeldet worden sind – wie es auch in seinen eigenen Modellierungen der Fall ist.

Häusslers Fazit: da die Gesundheitsämter mit der Nachverfolgung aktueller Infektionen total überlastet seien, müßten sie technisch und personell so ausgestattet werden, daß eine sofortige Meldung an das RKI ohne großen Zeitverzug erfolge. Auch die Krankenhäuser müßten die Todesfälle direkt an die Gesundheitsämter melden. Häussler hält es generell für gefährlich, daß das derzeitige Meldesystem keine gute Orientierung biete und dann Grundlage für die Lockdown-Entscheidungen sei, „die uns Milliarden kosten“.

Vor diesem Hintergrund hat er den Verdacht, daß auch die Verlängerung des „harten“ Lockdowns bis 15. Februar eine übereilte Entscheidung gewesen sei. (tw)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungsmaterial:

https://netzladen.lesenundschenken.de/krisenbereit/

 2,424 Leser gesamt

Jetzt teilen:

9 Comments

  1. Thomas Schramm schreibt:

    Das Problem, dass im Moment in Zusammenhang mit der Corona-Hysterie diskutiert wird ist so alt wie die Infektionstheorie und die sich daraus ableitenden Hypothesen wie das Immunsystem.
    Die Infektionstheorie, also die Behauptung das Krankheiten durch Erreger ausgelöst bzw. übertragen werden, konnte nie wissenschaftlich belegt werden. Es ist ein Sammelsurium von Behauptungen und Konsens-Verfahren in der sogenannten Wissenschaft.
    Der PCR-Test kann, selbst wenn es existierte, nie ein Virus nachweisen. Dafür ist er nicht geeignet. Ein Virus konnte nie wirklich nachgewiesen werden, geschweige denn biochemisch beschrieben und charakterisiert werden.
    Deshalb gleichen die Diskussionen, wie hoch die Corona-Sterbezahlen sind, der Auseinandersetzung über der Anzahl der Engel, die auf einen Nadelkopf Platz haben.

  2. Bernd Sydow schreibt:

    Seit Monaten wurden bzw. werden in der allabendlichen Hauptnachrichten-Sendung des ZDF „heute“ – ich schaue meistens nur „heute“, wenn ich Nachrichten schaue – die RKI-Zahlen der Neuinfektionen und Neu-Sterbefälle in Verbindung mit Corona verkündet. Das kam bzw. kommt mir allerdings vor wie die Bekanntgabe der Lotto-Zahlen.

    Ich frage mich, was ein durchschnittlicher Fernsehzuschauer mit diesen Zahlen eigentlich anfangen soll. Während in Rußland insbesondere Moskau mit dem Impfstoff Sputnik V, der nach Angaben der Gesundheitsbehörden absolut sicher sein soll (keine Nebenwirkungen), bereits geimpft wurde, erfuhr man hierzulande über den Stand der Zulassungen der für EU-Europa vorgesehenen Impfstoffe so gut wie nichts. Nun sind alle diese Impfstoffe zwar zugelassen, aber offensichtlich nicht in ausreichender Zahl vorhanden.

    „Soll ich mich impfen lassen oder nicht?“, das ist in diesen Zeiten die große Frage. Gegen Grippe habe ich mich nie impfen lassen – geschadet hat es mir nicht -, aber gegen Covid 19 werde ich mich impfen lassen – nicht zuletzt wegen der aggressiven, hochansteckenden Virus-Mutationen aus Großbritannien und Südafrika!

  3. Eva Brand schreibt:

    .?

  4. Ali Baba schreibt:

    Die Welt hat +- 8,5 Milliarden , die Toten /an Covid/…offiziell 2 Millionen
    200000 Opfer.~ Das betraegt weniger als Halbprozent.!! Die Mathematiker ans Werk, korrigiert das. Und das soll eine Pandemie heissen.??

    • ruewald schreibt:

      nur ca. ein Viertel Promille (nicht Halbprozent) muss es heißen.

    • Bernd Sydow schreibt:

      Der Welt-Durchschnittswert hilft hier nicht weiter. Es ist erforderlich, nach den einzelnen Staaten (Einwohnerzahl!) zu differenzieren. In EU-Europa sieht es bspw. in Portugal deutlich dramatischer aus als etwa bei uns in Deutschland.

      • Ali Baba schreibt:

        Der Welt-Durchschnittswert hilft hier nicht weiter.“ JA, NATUERLICH. ICH STIMME ZU. ABER DAS GIBT WENIGSTENS EIN ALLGEMEINES BILD IN DER WELT. DARAUS KOENNEN WIR EINEN SCHLUSS ZIEHEN, OB ES EINE PANDEMIE/EPIDEMIE SEI?!

  5. Pingback: Unabhängiger Forscher im „Focus“-Interview: Die Corona-Sterbezahlen sind viel zu hoch – Die Wahrheitspresse

Schreibe einen Kommentar

Die maximale Zeichenanzahl bei Kommentaren ist auf 2000 begrenzt.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.