Wenn es um die Zukunft geht: Deutschland bestenfalls Mittelmaß

20. Dezember 2020
Wenn es um die Zukunft geht: Deutschland bestenfalls Mittelmaß
Wirtschaft
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Cologny/Schweiz. Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat rund drei Dutzend Länder auf ihre Zukunftsfähigkeit hin untersucht. Nicht überraschend: Deutschland ist bestenfalls noch Mittelmaß. Nur in der Kategorie „Arbeitsrecht und sozialer Schutz für neue Bedürfnisse der Arbeitskräfte“ ist Deutschland unter den Besten (auf Platz zwei hinter Dänemark) – aber ob sich damit die Zukunft meistern läßt, steht auf einem anderen Blatt.

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Die besten Noten bekommen nordische Länder: Finnland und Dänemark sind in den elf Kategorien je viermal auf einem der drei ersten Plätze, Schweden dreimal. Deutschland liegt in allen Kategorien mehr oder weniger knapp über dem Mittelwert der 37 untersuchten Volkswirtschaften. Griechenland, Südafrika, Rußland und die Türkei belegen mehrere Schlußplätze.

Zwar läßt Deutschand in allen elf Kategorien unter anderem Frankreich, Österreich, die Schweiz und die USA hinter sich, wird aber etwa von China, Finnland, den Niederlanden und Neuseeland überholt.

Wegen der Corona-Epidemie hat das Weltwirtschaftsforum nicht wie sonst jedes Jahr die Innovationsfähigkeit, die Finanzsysteme oder die Infrastruktur von mehr als 130 Ländern beurteilt. Diesmal wurde der Schwerpunkt stattdessen auf Strategien zur Zukunftssicherung gelegt. Die Krise habe Schwachstellen aufgedeckt und gezeigt, daß die digitale Transformation der Volkswirtschaften noch dringender sei als gedacht, heißt es im Abschlußbericht. Dazu gehörten unter anderem bessere Internet- und Stromversorgung, bessere Umschulungsangebote und bessere digitale Behördendienstleistungen. Außerdem bräuchten kleinere Unternehmen mehr Unterstützung, ohne „Zombie-Firmen“ künstlich am Leben zu erhalten. (se)

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4 Comments

  1. Holger Jahndel schreibt:

    Tatsache ist, dass die Qualität der in Deutschland hergestellten Waren immer noch besser ist als die der in den USA hergestellten Massenwaren und Billigwaren usw.
    Siehe auch Baden-Würtemberg als das Bundesland, in dem alleine schon immer noch mehr Werkzeug-Maschinen produziert werden als in den ganzen USA.

  2. Harry Schneider schreibt:

    mit drittwelt Arbeitskraeften kann man keine erst klasige Resultate schaffen.

  3. Bernd Sydow schreibt:

    Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung, was durch die „digitale Transformation“ der (Volks)Wirtschaft und anderer Bereiche des öffentlichen wie des privaten Lebens zum Ausdruck kommt.

    Was aber den Unterricht an allgemeinbildenden Schulen anbelangt, bin ich absolut traditionell! Ich bezweifele nämlich, daß ein Schüler mit einem Laptop an seinem Platz eine bessere Fundamentalbildung (Stichwort: Kulturtechniken) erhält als mit Lesebuch, Schreibheft und Tafel vorne. Ein Laptop (mit Internet) ist genaugenommen ein Werkzeug, aber kein Nürnberger Trichter. Ein Laptop erzeugt keine Bildung aus dem Nichts heraus, sondern um damit sinnvoll arbeiten zu können, muß man selbige bereits vorher – zumindest zum Teil – besitzen. Auch bin ich für den bewährten Frontalunterricht, lehne somit „moderne“ Sitzordnungen ab, wo die Schüler nach kurzer Zeit einen steifen Hals bekommen.

    Nun gibt es Länder, die hinsichtlich Zukunftsfähigkeit (Motto: Die Jugend ist unsere Zukunft!) weitaus besser als Deutschland dastehen, obgleich so gut wie alle Schüler einen Laptop mit Internetanschluß an ihrem Platz haben.

    Aber ich rede hier von den Verhältnissen im multikulturellen Deutschland!

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