EU boykottiert Konferenz: Syrien-Flüchtlinge sollen Europa erhalten bleiben

15. November 2020
EU boykottiert Konferenz: Syrien-Flüchtlinge sollen Europa erhalten bleiben
International
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Foto: Symbolbild

Brüssel/Damaskus. Ein starkes Stück: in Syrien beginnt am Mittwoch eine von Präsident al-Assad organisierte zweitägige Konferenz zur Rückkehr von Flüchtlingen. Auch die EU ist eingeladen – in Europa leben derzeit Hunderttausende Syrien-Flüchtlinge –, aber ihr Außenbeauftragter Josep Borrell boykottiert die Konferenz.

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Borell argumentiert, die Lage in Syrien erfülle nicht die Bedingungen für eine sichere Rückkehr der Flüchtlinge. Tatsächlich herrscht in Teilen des Landes noch immer Krieg, 70 Prozent des Staatsgebiets befinden sich aber inzwischen wieder unter Kontrolle der Regierung.

Rußland, das durch seinen Militäreinsatz und umfangreiche Aufbauhilfe maßgeblich zur Stabilisierung der Situation in Syrien beigetragen hat, unterstützt die Konferenz, ebenso Syriens Nachbarland Libanon, das mehr als eine Million syrische Flüchtlinge aufgenommen hat und seinen Sozialminister entsendet. (mü)

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5 Kommentare

  1. Bernd Sydow sagt:

    Bedarf es noch eines deutlicheren Beweises, daß die EU-Kommission mit ihrer (Flüchtlings)Politik, syrische „Flüchtlinge“ – die zum großen Teil gar keine echten Flüchtlinge sind – um jeden Preis in EU-Europa zu halten, den autochthonen Völkern Europas großen Schaden zufügt? Wohl kaum!

    Borell spricht wissentlich die Unwahrheit, daß den syrischen „Flüchtlingen“ die Rückkehr in ihr Heimatland zur Zeit noch nicht zuzumuten sei (sinngemäß). Es gibt riesige Gebiete in Syrien, die frei von Krieg sind. Und daß es in Teilen Syriens überhaupt noch Krieg gibt, ist der Tatsache geschuldet, daß der Westen – USA und EU – die Friedensbemühungen von Präsident Assad mit allen Mitteln hintertreibt!

  2. Uwe sagt:

    Sollten nicht die Flüchtlinge darüber entscheiden wo sie leben möchten?

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