Militär-Imam unerwünscht: Identitäre zeigen mit Banner zum Nationalfeiertag Gesicht – „Keinen Imam beim Heer!“

27. Oktober 2020
Militär-Imam unerwünscht: Identitäre zeigen mit Banner zum Nationalfeiertag Gesicht – „Keinen Imam beim Heer!“
Kultur & Gesellschaft
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Wien. In Österreich sorgt die kürzliche Abberufung des bosnischen Militär-Imams Abdulmedzid Sijamhodzic weiter für Aufregung. Anläßlich des österreichischen Nationalfeiertages thematisierten die „Identitären“ den Skandal jetzt mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion. Im Rahmen der Feierlichkeiten, die auch im Fernsehen übertragen wurden, entrollten Aktivisten am Heldenplatz ein Banner mit der Aufschrift „Keinen Imam beim Heer!“

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Erst vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, daß Sijamhodzic auf seiner Facebook-Seite Sympathien für die ehemalige „Dschihad-Bewegung“ in Bosnien verbreitet haben soll. „Die Zusammenarbeit ist mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres beendet“, erklärte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) am Freitag dazu. 2015 hatte Sijamhodzic als damals neu installierter Militär-Imam noch zum Nationalfeiertag bei der Rekruten-Vereidigung sprechen dürfen.

Sijamhodzic wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe inzwischen zurück. Er habe Dschihadistenvideos „nie in meinem Facebook-Auftritt geteilt, noch teile ich diese Ideologie“, sagte er gegenüber Ö1. (mü)

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2 Comments

  1. Hans Kraft schreibt:

    „Kein Imam beim Heer“ wie ist das mit einer Identitären- Idee vereinbar. Sollen die Türken ihre Identität aufgeben und Christen werden, oder noch besser liberale atheistische Hipsterboys? Vielleicht noch Österreicherinnen heiraten?
    Warum nennen sich solche Typen „Identitäre“? Und was verstehen die denn bitte unter Identität?
    Und zu den Dschihad-Bewegungen in Bosnien. Wer zum Teufel hat die Muslime dort gegen die Serben aufgehetzt, bewaffnet und in den Krieg gegen die eigenen Nachbarn und Brüder losgeschickt? Die sitzen heute noch in Wien.

  2. Sack schreibt:

    Als Moslem ist er doch für die weitere Verbreitung seines Glaubens – oder glaubt er selbst nicht, daß der gut ist?

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