Sympathien für „Dschihad-Bewegung“: Österreichischer Militärimam gefeuert

25. Oktober 2020
Sympathien für „Dschihad-Bewegung“: Österreichischer Militärimam gefeuert
Kultur & Gesellschaft
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Wien. Die österreichische Verteidigungsministerin Tanner (ÖVP) sah sich jetzt nach heftigen Anschuldigungen gezwungen, sich mit sofortiger Wirkung vom Militärimam des österreichischen Bundesheeres, Abdulmedzid Sijamhodzic, zu trennen. Dieser soll seine „Sympathie für die ehemalige ,Dschihad-Bewegung‘ in Bosnien öffentlich verbreitet haben“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. „Die Zusammenarbeit ist hiermit mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres beendet“, so Tanner.

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Auslöser für die Entlassung: der Imam mit bosnischen Wurzeln soll Facebook-Fotos mit einem Ex-General der jugoslawischen Armee, der als Kriegsverbrecher gilt, gepostet und „Likes“ für mutmaßliche Gotteskrieger vergeben haben. Im Verteidigungsministerium seien daraufhin umfassende Prüfungen angestellt worden. Sollten sich die Anschuldigungen erhärten, würden weitere Maßnahmen folgen. Tanner: „Ich habe keinerlei Verständnis für ein solches Verhalten und werde solche Aktionen unter meiner Führung nicht dulden.“

Der politische Islam habe keinen Platz im Bundesheer, „ich fordere die Islamische Glaubensgemeinschaft daher auf – im Sinne der zukünftigen guten Zusammenarbeit –, Imam Sijamhodzic abzuziehen und ihn zu ersetzen“, so die Ministerin. Die Zusammenarbeit mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft bleibe aber bestehen. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Pack schreibt:

    Als Moslem ist ihm diese Sympathie nicht zu verdenken.
    Nur Dumme können etwas anderes annehmen!

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