Gegenwind für Söder: Chef des Aichacher Gesundheitsamtes zerreißt Corona-Maßnahmen

21. Oktober 2020
Gegenwind für Söder: Chef des Aichacher Gesundheitsamtes zerreißt Corona-Maßnahmen
Kultur & Gesellschaft
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München. Selbst in Bayern wächst der Widerstand gegen die ausufernden Corona-Einschränkungen der Söder-Regierung. Jetzt hat der Facharzt und Epidemiologe Dr. Friedrich Pürner, der gleichzeitig Leiter des Gesundheitsamtes Aichach-Friedberg ist, in einem Interview des „Münchner Merkur“ Klartext gesprochen und dabei die bayerischen Corona-Maßnahmen als sinnlos und überzogen kritisiert.

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Pürner lehnt insbesondere die amtlichen Zahlen-Klaubereien („7-Tage-Inzidenz“ etc.) ab, weil die Zahl der positiv Corona-Getesteten nichts über tatsächliche Krankheitsverläufe und die reale Gefährlichkeit der Corona-„Pandemie“ aussage: „Entscheidend für uns Epidemiologen ist: Wie krankmachend ist eine Erkrankung? (…) Die Inzidenzen 35 und 50 pro 100.000 Einwohner sind willkürlich gewählt, außerdem besteht der Inzidenzwert nur aus allen Positiv-Getesteten. Man weiß nicht, wie viele Personen Symptome haben und damit krank sind. Es wäre klug, auf diejenigen zu schauen, die das Gesundheitssystem belasten.“

Für besonders fragwürdig hält der Aichacher Gesundheits-Chef die bayerische Corona-Politik auch deshalb, weil sie mit Angstmacherei operiere: „Bei den Leuten entsteht – durch die ständige Überdramatisierung und den Alarmismus – ein Erschöpfungszustand. So verspielt man Vertrauen.“ Auch die Maskenpflicht für Kinder hält Pürner für problematisch und fachlich verfehlt, weil Kinder nur „wenig am Infektionsgeschehen“ teilnähmen. Generell sei das Tragen von Masken, deren Nutzen „nicht nachgewiesen“ sei, eher ein „Symbol der Solidarität“, mehr nicht.

Pürner ist sich darüber im klaren, daß er mit seiner offenen Kritik an der Politik der bayerischen Staatsregierung Probleme mit seinem Dienstherrn bekommen kann – eine Einladung ins Münchner Gesundheitsministerium liegt offenbar schon vor. Aber:  „Ich will Vorbild sein – als Arzt, als Amtsleiter und als Vater von drei Söhnen. Ich möchte fachlich aufklären, den Menschen die Angst nehmen. Auch wenn ich mit meinen Äußerungen möglicherweise meine Beamten-Karriere aufs Spiel setze.“ (rk)

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Ein Kommentar

  1. kalle schreibt:

    Es gibt sie also noch – die Leute mit Rückgrat: Hut ab!

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