Politisch korrekte Säuberung bei den Heiligen Drei Königen: Der schwarze Melchior muß weg

7. Oktober 2020
Politisch korrekte Säuberung bei den Heiligen Drei Königen: Der schwarze Melchior muß weg
Kultur & Gesellschaft
4

Ulm. Das war zu erwarten: dem „Melchior“, einem der Heiligen Drei Könige, geht es jetzt nach dem Willen der politisch Korrekten an den Kragen. Er gilt nämlich traditionell als Schwarzer – und das darf vor dem Hintergrund anhaltender „Rassismus“-Proteste nicht mehr thematisiert werden.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Ulm macht den Anfang. Der schwarze Melchior wird dort schon in der bevorstehenden Weihnachtssaison aus seiner Weihnachtskrippe im Münster verbannt.

Laut dem Evangelischen Pressedienst habe der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Krippe künftig in einer anderen Variante zu zeigen. Zum einen sei der vor etwa 100 Jahren gestaltete Ulmer Melchior vermutlich der einzige heilige König mit einer Brezel in der Hand, zum anderen aber „spreche er mit seinen wulstigen Lippen, seiner Körperfülle und seinen Goldreifen an den nackten Fußknöcheln rassistische Stereotype an“, erklärt Dekan Ernst-Wilhelm Gohl. Diese Art der Darstellung sei problematisch und fragwürdig. Sie unterstreiche Stereotype, „die man heute als rassistisch bezeichnen muß“, so Gohl. Ob dann in Zukunft nur noch weiße Könige die Krippe säumen oder politisch korrekt Transgender und sonstige Minderheiten im für die Gutmenschen gebotenen Sinne abgebildet werden, bleibt offen. (st)

Bildquelle: Wikimedia/Stephan Windmüller/CC BY-SA 3.0

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungsmaterial:

https://netzladen.lesenundschenken.de/krisenbereit/

 1,030 Leser gesamt

Jetzt teilen:

4 Comments

  1. Bernd Sydow schreibt:

    In der Provinz Palästina des Römischen Reiches lebten auch Menschen mit „schwarzer“ Hautfarbe, die aus Afrika zugewandert waren. So ist es nachvollziehbar, daß einer der Heiligen Drei Könige ein Schwarzer ist. Von Experten werden die Heiligen Drei Könige, die zum Christuskind reisten, um es anzuschauen, allerdings für eine „Erfindung“ der Evangelisten gehalten. Hätten sie nur Weiße als Könige erwähnt, wäre das nach meinem Verständnis eine gravierende Diskriminierung der schwarzen Rasse gewesen. Natürlich finde auch ich es nicht statthaft, in der Weihnachtskrippe des Ulmer Münster den schwarzen König Melchior als primitiven Neger darzustellen, aber das kann man doch ändern, oder? Man muß nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten!

    Leni Riefenstahl bereiste in späteren Jahren auch den Sudan und machte beeindruckende Aufnahmen von den dortigen Nuba mit ihren Sitten und Gebräuchen. Die allermeisten von ihnen waren fast so schwarz wie die Nacht und unbekleidet (Es existiert ein Bildband). Niemand wäre damals auch im entferntesten auf die Idee gekommen, ihre Fotos stellten eine Diskriminierung der Schwarzen dar.

    Kurzum: Das heute übliche Gerede über Rassismus ist für mich einfach nur krank!

  2. U Braun schreibt:

    Die Welt wird immer verrückter! Welchem Depp haben wir das zu verdanken? Wenn es keine anderen Probleme gibt!!!

  3. kalle schreibt:

    Auf daß die leeren Kirchen noch leerer werden!

    • U. Braun schreibt:

      Ich könnte mir die Haare ausreißen! 100 Jahre lang war alles in Ordnung, jeder war zufrieden damit und nun ist alles Diskriminierung (Zigeunerschnitzel, Negerkuss, usw.) es geht mir langsam alles auf die Nerven

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.