Durchwachsenes Ergebnis: Salvini und Co. verfehlen Wahlziele

24. September 2020
Durchwachsenes Ergebnis: Salvini und Co. verfehlen Wahlziele
International
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Rom/Florenz. Für die italienischen Rechtspopulisten unter Ex-Innenminister Salvini und Ex-Präsident Berlusconi endeten die italienischen Regionalwahlen eher enttäuschend: ihr Plan, in mehreren Regionen die Regierung zu übernehmen, ging nicht auf. Drei von vier Regionen bleiben in der Hand des Partito Democratico (PD). Nur in der Region Marken mußte sich die PD erwartungsgemäß dem Kandidaten der rechten Fratelli d’Italia (FdI) geschlagen geben.

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Einen deutlichen Erfolg des Rechtsbündnisses gab es allerdings in Kalabrien. Jole Santelli von der Berlusconi-Partei Forza Italia gewann dort mit Unterstützung der Lega Nord und der ehemals neofaschistischen Partei Fratelli d’Italia. Die Rechtskoalition kommt auf 55,3 Prozent der Stimmen, das Mitte-Links-Bündnis mit dem Unternehmer Pippo Callipo auf 30,1 Prozent.

Klar verfehlt hat Lega-Chef Salvini sein Wahlziel, der PD die symbolträchtige Toskana abzujagen. Um die Region, die seit dem Zweiten Weltkrieg stets linke Regierungschefs hatte, hatten sich PD und Lega einen heißen Kampf geliefert. Zuletzt setzt sich der Kandidat der PD mit einem Vorsprung von knapp neun Prozent durch.

Salvini gibt sich unterdessen kämpferisch: „Wir haben viel gemacht, aber wir müssen noch mehr machen. Und deswegen bereiten wir uns auf fünf Jahre leidenschaftliche Opposition vor.“ (mü)

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