Demokratie am Ende: Britische Innenministerin fordert zum Denunzieren auf

17. September 2020
Demokratie am Ende: Britische Innenministerin fordert zum Denunzieren auf
International
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London. Seitdem sich die Corona-Ausnahmesituation festsetzt, gehört auch das Denunziantentum wieder zum Alltag. In Großbritannien wollen Regierungsmitglieder beim Denunzieren sogar höchstpersönlich mit fragwürdigem Beispiel vorangehen.

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Auf der britischen Insel sind seit Montag neue Corona-Einschränkungen in Kraft, unter anderem Kontaktbeschränkungen und die Zahl von Personen, die sich in der Öffentlichkeit treffen dürfen. Dabei gilt allgemein die „Rule of Six“, die Sechser-Regel. Wer die neue Regelung mißachtet, muß mit einer Strafe von 100 Pfund rechnen.

Innenministerin Priti Patel sorgt in diesem Zusammenhang mit einem Aufruf zum Denunziantentum für Wirbel. In einem Interview in der BBC-Frühstückssendung wurde sie gefragt, ob sie ihre Nachbarn der Polizei melden würde, wenn sich dort mehr als sechs Personen zusammenfinden.

Zuerst versuchte Patel, der Frage auszuweichen und meinte, daß sie „ihre Zeit nicht damit verbringt, in die Gärten von Leuten zu schauen“. Doch der Moderator ließ nicht locker und hackte erneut nach. Daraufhin erwiderte die Ministerin: „Ich denke, daß jeder Verantwortung übernehmen und sicherstellen möchte, daß wir diese schreckliche Krankheit nicht weiter verbreiten. Und wenn ich Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen sehen würde, würde ich das natürlich melden.“

Auch Kit Malthouse, Staatssekretär für Polizei und Feuerwehr in Patels Ministerium, äußerte sich ähnlich und empfahl den Bürgern, sich bei der Polizei zu melden, sollten sie der Meinung sein, daß ihre Nachbarn gegen das Gesetz verstoßen. Das Netzwerk zur Überwachung der Polizei, Netpol, zeigt sich besorgt über solche offiziellen Aufrufe zum Denunzieren von Nachbarn. (mü)

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4 Comments

  1. Freigeist schreibt:

    Der Verfasser des Artikels kann offensichtlich nicht zwischen dem Denunzieren und dem verantwortungsbewussten Erstatten einer Anzeige unterscheiden.
    Wenn das Melden einer Straftat, welche die Gesundheit und das Leben anderer Menschen gefährdet, ein Denunzieren darstellen soll, müsste man auch das Melden einer Gruppenvergewaltigung durch Moslems als übles Denunzieren anprangern!
    Die Briten haben schon genug Todesopfer durch Covid-19 zu beklagen – die meisten in Europa. Und warum? Weil Johnson am Anfang das Virus verharmlost hat – bis er selbst daran erkrankte. Die Übersterblichkeit in GB beläuft sich auf über 655OO Tote und geben daher genügend Rechtfertigung, die Verbrecher anzuzeigen, die durch ihr schändliches Verhalten ungerührt und gewissenlos neue Todesopfer erzeugen.

    • Ali Baba schreibt:

      1,Der Verfasser des Artikels kann offensichtlich nicht zwischen dem Denunzieren und dem verantwortungsbewussten Erstatten einer Anzeige unterscheiden. DIE LEUTE AUCH NICHT…!
      2.die Verbrecher anzuzeige“…DAS IST KEIN RICHTIGES WORT IN DIESEM KONTEXT.

    • hans schreibt:

      Es ist trotsdem denunzieren.

      und mal eine Frage? Sie wissen genau das die 65500 Toten alle an Corona gestorben sind ? Ooder gab es vieleicht viele andere Ursachen ihres Todes die aber dem Volk verheimlicht wurden ?
      Das kranke britische Gesundheitssystem ist hoffendlich bekannt ?

  2. Ali Baba schreibt:

    Ueber Grossbritannien steigt der Geist von Pawlik Morozow aus Russland auf..! Das heisst, er ist erst im Anzug.

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