Gift für die deutsche Wirtschaft: Immer mehr „Zombie-Firmen“ verschleppen Insolvenz

17. August 2020
Gift für die deutsche Wirtschaft: Immer mehr „Zombie-Firmen“ verschleppen Insolvenz
Wirtschaft
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Berlin. Noch ein Nebeneffekt der Corona-Krise: sogenannte „Zombie-Firmen“ gefährden die deutsche Wirtschaft immer mehr. Dabei handelt es sich um überschuldete Firmen, die eigentlich längst Insolvenz anmelden müßten. Doch seit März gilt wegen Corona eine Aussetzung der Meldepflicht, die jetzt nach Politiker-Vorstellungen um weitere Monate verlängert werden soll. Dadurch steigt die Zahl der bereits überschuldeten Firmen immer weiter.

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Nach Einschätzung der Auskunftei „Creditreform“ liegt die Zahl der verdeckt überschuldeten Unternehmen derzeit bei 550.000. Sollte die Anmeldepflicht wie von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geplant bis Ende März 2021 weiter ausgesetzt werden, wird diese auf 700.000 bis 800.000 Firmen steigen.

Die neuen Problemfälle sind aus Sicht von Ökonomen Gift für die Wirtschaft. „Denn die Insolvenzen werden derzeit nur verschoben“, warnt Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter Wirtschaftsforschung bei der Auskunftei Creditreform. „Dadurch könnten viele derzeit noch gesunde Firmen mit in den Abgrund gerissen werden.“ Christoph Niering, Vorsitzender des Verbands der Insolvenzverwalter (VID), befürchtet eine „nicht mehr kalkulierbare Kettenreaktion“.

Die finanziellen Lasten würden auf andere verschoben, etwa Vermieter, Lieferanten und Banken. Die Union befürwortet deshalb nur eine Verlängerung bis Ende 2020. „Wir dürfen den Selbstreinigungsprozeß des Marktes nicht ausschalten. Unternehmen, die unabhängig von Corona nicht gesund sind und keine wirtschaftliche Perspektive haben, müssen aus dem Markt ausscheiden“, sagte Jan-Marco Luczak, rechtspolitischer Sprecher der Union. (ts)

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2 Comments

  1. Spionageabwehr schreibt:

    Abwarten und Tee trinken

    Das bankrotte US-Imperium kann seine Insolvenz jedenfalls nicht mehr lange verschleppen.
    Mithilfe der EZB, welche die US-Anleihen kaufen muss,
    vielleicht noch bis Jahresende.
    Was dann aus dem Euro wird,
    weiß keiner.

    Da werden wir uns über jede Firma freuen,
    die dann noch in Deutschland produziert.
    Da ist eine Stundung bis März schon ganz gut.
    Bis Juli wäre noch besser.

  2. Wolfgang Schlichting schreibt:

    Die rund um die Uhr eingesetzten, medialen „Gehirnwaschmaschinen“ und die täglich wechselnden Anordnungen in Sachen: „Virenschutz und Coronatests“ beschäftigen die Weltbevölkerung in einem Umfang der dafür sorgt, dass die Mehrheit der Bürger-(innen) nicht mehr in der Lage ist, sich für andere Dingen zu interessieren, das Konzept zur Zerstörung der Weltwirtschaft und der Nationalstaaten wird weltweit von den Politikern über die durch Gruselgeschichten erzeugte Coronahysterie realisiert.

    Der Großteil der Weltbevölkerung ist geistig nicht in der Lage, den Hintergrund der Coronahysterie zu erkennen, geschweige denn, zu begreifen und über die Tatsache, dass die Coronaviren bei Maskenträgern über die ungeschützte Bindehaut der Augen in den menschlichen Körper eindringen, wird das „Stimm- und Steuernutzvieh“ aus verständlichen Gründen auch nicht informiert, weil durch eine solche Information das politische Corona Kartenhaus sofort zusammen klappen würde.

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