Corona-Wahn: Schulbehörde verlangte Isolierung von Kindern in der Familie

7. August 2020
Corona-Wahn: Schulbehörde verlangte Isolierung von Kindern in der Familie
Kultur & Gesellschaft
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Karlsruhe. Der Corona-Staat zeigt seine Zähne und schreckt offenbar vor nichts mehr zurück. Nicht nur in Baden-Württemberg sorgt jetzt der folgende Fall für Schlagzeilen: in einer Bruchsaler Grundschule im Kreis Karlsruhe waren im Juli 46 Viertkläßler unter strengsten Vorgaben in Quarantäne geschickt worden, nachdem eine Lehrerin positiv getestet wurde. Den Eltern war amtlicherseits auferlegt worden, daß ihre Kinder schon bei Corona-Verdacht innerhalb der Familie „isoliert“ werden sollten. Bei Nichtbefolgung drohte das Amt sogar damit, die unter 11jährigen aus der Familie zu nehmen.

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Eltern und Elternverbände haben solche Anordnungen von Gesundheitsämtern mehrere Bundesländer in den letzten Wochen vehement kritisiert. Diane Siegloch, Mitgründerin der bundesweiten Initiative „Familien in der Krise“, bezeichnete das Vorgehen gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd) sogar als „eine seelische Grausamkeit“ und „akute Kindeswohlgefährdung“.

Die Behörden versuchen jetzt abzuwiegeln. Der Kreis Offenbach bezeichnete die Angelegenheit in einer Stellungnahme eher als ein Kommunikationsproblem. Dinge wie Zwangsgelder müßten als mögliche Rechtsfolge zunächst angedroht werden, „um gegebenenfalls auch festgesetzt werden zu können“, wird eine Sprecherin in der örtlichen Presse zitiert. Entsprechende Passagen müßten sich deshalb auch immer in den Anschreiben finden.

Auch die Stadt Bruchsal war laut dem epd betroffen. In einer schriftlichen Anordnung wurden die dortigen Erziehungsberechtigten aufgefordert, das Kind auch zu Hause beim Kontakt mit anderen Personen einen Mund-Nasen-Schutz tragen zu lassen. Gedroht wurde zudem damit, daß bei Zuwiderhandlung für die Dauer der Quarantäne das Kind „zwangsweise in einer geeigneten geschlossenen Einrichtung abgesondert“ werden könne.

Die Sprecherin der Initiative „Familien in der Krise“ kritisierte die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen. In Dänemark werde etwa bei positiv getesteten Kindern „Fürsorge und Umarmungen“ empfohlen. Manche Eltern in Bruchsal hätten ihre Kinder zu Hause nur noch mit Masken herumlaufen lassen, berichtet sie. Eine Familie habe vor dem gemeinsamen Essen die Vorhänge zugezogen, aus Angst, von Nachbarn verpetzt zu werden.

Auch der Deutsche Kinderschutzbund äußerte sich kritisch zu den Maßnahmen. Die „Bild“-Zeitung zitierte aus einem offenen Brief des Vereins: „Die Situation der Quarantäne ist für Familien, insbesondere für Kinder, ohnehin sehr belastend. Kinder in dieser Phase von ihren Eltern und Geschwistern zu isolieren ist eine Form psychischer Gewalt“, erklärt Kinderschutzpräsident Heinz Hilgers in einer Erklärung. (rk)

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