Konfrontation mit dem Souverän: Hayali bricht Dreh in Berlin ab

5. August 2020
Konfrontation mit dem Souverän: Hayali bricht Dreh in Berlin ab
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Eine ganz neue Erfahrung für die ZDF-Fernsehjournalistin Dunja Hayali: während ihrer „Recherchen“ auf der Berliner Großdemonstration am Samstag sah sie sich mit Rufen wie „Lügenpresse“, „pfui“, „Schämt euch“ und „haut ab“ konfrontiert.

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In ihrem Videobericht, der nach aktuellem Stand am 6. August vom ZDF ausgestrahlt werden soll, räumt sie über ihre Dreharbeiten ein: „Also Beleidigungen und Bedrohungen gab es natürlich auch einige.“

Die Teilnehmer der Großkundgebung bezeichnete sie als „sehr wilde, bunte Mischung von Interessen“. Impfgegner, Esoteriker, von ganz links bis ganz rechts sei alles vertreten gewesen.

Ein Demonstrant zeigte sich „sauer“. Er ging auf die Moderatorin zu und appellierte an eine umfangreiche Berichterstattung. Er erwarte, daß sie auch kritische Wissenschaftler wie Dr. Wodarg in ihre Sendung einlade. Eine andere Demonstrantin ruft: „Berichtet die Wahrheit, bitte!“ Ein Dritter tritt mit einer „ehrlichen Bitte“ an Hayali heran: „Machen Sie keine Propaganda.“

Im weiteren Verlauf zeigt das vorab veröffentlichte Video einen Mann, der ruhig auf der Straße sitzt. Als das TV-Team an ihm vorbeizieht, sagt er: „Schäm dich, Dunja, schäm dich.“ Immer wieder rufen Chöre „Lügenpresse“.

Schließlich bricht die Moderatorin die Sendung ab. Der Mann von der Security an ihrer Seite rät: „Das ist nicht gewaltfrei.“ Auf der Straße sieht man in diesem Moment Menschen, die an dem ZDF-Team vorbeigehen oder sitzen und „Lügenpresse“ rufen. (rk)

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Ein Kommentar

  1. Dieter Fiedler schreibt:

    Wird , seine Meinung sagen, schon als nicht gewaltfrei eingestuft?

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