Nicht nur in Hamburg: Mehr als die Hälfte aller Gefängnisinsassen sind Ausländer

21. Juli 2020
Nicht nur in Hamburg: Mehr als die Hälfte aller Gefängnisinsassen sind Ausländer
National
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Hamburg. Das überrascht nicht, sondern entspricht bundesdeutschem Normalzustand: mehr als die Hälfte der Häftlinge in Hamburger Gefängnissen haben keinen deutschen Paß. Dies förderte jetzt die Antwort der Senatsverwaltung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft zutage.

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Demnach liegt der Ausländeranteil hinter Gittern bei 56 Prozent. Nichtdeutsche sind damit – wie auch in den meisten anderen deutschen Haftanstalten – massiv überrepräsentiert. Denn der Bevölkerungsanteil von Nichtdeutschen in der Hansestadt liegt offiziell bei knapp 17 Prozent. Wie viele formal „deutsche“ Inhaftierte einen Migrationshintergrund haben, geht aus der Senatsantwort  nicht hervor.

Unter den 975 ausländischen Knast-Insassen stellen Türken mit 123 Häftlingen demnach die größte Gruppe, gefolgt von Polen (99), Afghanen (71), Rumänen (53) und Serben (46). 383 der Häftlinge sind bereits vorbestraft. Und: die Versorgung der ausländischen Straftäter kostet den Hamburger Steuerzahler jährlich schlappe 67 Millionen Euro.

Deutschlandweit lag der Anteil ausländischer Häftlinge 2018 bei knapp einem Drittel. Im Vergleich zu 2008 war das eine Steigerung um rund elf Prozent. (rk)

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4 Comments

  1. Realist schreibt:

    Es ist längst überfällig, dass es frei zugängliche Statistiken gibt, zu jedem Thema und kostenlos für alle! Das bedeutet Demokratie auch: frei zugängliche Fakten um klare Informationsgrundlagen für Wahlentscheidungen zu ermöglichen. Darüber hinaus muss erhoben werden was wirklich Sache ist, Wer hat welche Nationalität bzw. welchem Aufenthaltsstatus und welche Ursprungsnationalität liegt vor. Welche Religionszugehörigkeit liegt vor. Dann können mehr Bürger außerhalb der Propaganda-Medien für sich selbst nach wirklichen Fakten suchen. Leider hält die Entrechtung des Bürgers über die Vorenthaltung von Informationen schon über Jahrzehnte an.

  2. Wolfgang Schlichting schreibt:

    In den Artikel haben sich meines Erachtens ein paar Fehler eingeschlichen, die Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage des AfD Fraktionsvorsitzenden bezieht sich auf die größte Hamburger JVA – Billwerder, die laut Belegungsplan 803 Haftplätze besitzt, wenn dort 975 ausländische Häftlinge einsitzen und dies mit 56% der Insassen angegeben ist, müsste die JVA Billwerder über 1.741 Haftplätze verfügen, obwohl sie laut „Wikipedia“ lediglich über 803 Haftplätze verfügt.

    Die anderen Hamburger Gefängnisse tauchen in dem Artikel gar nicht auf, die JVA Fuhlbüttel (Santa Fu) in Ohlsdorf verfügt über 800 Haftplätze, die nach Norderstedt (Schleswig Holstein) ausgelagerte JVA Glasmoor verfügt über 209 Haftplätzr und die nach Jork (Niedersachsen) ausgelagerte JVA Hahnöversand verfügt über 280 Haftplätze, über die JVA für Untersuchungsgefangene sind die Haftplätze nicht angegeben.

    Die im Artikel einzeln aufgelisteten, nationalen Gruppierungen bestehen aus insgesamt 392 ausländischen Straftätern, ob die 383 vorbestraften Ausländer zusätzlich einsitzen, oder ob von den einsitzenden Straftätern 383 vorbestraft sind, ist aus dem Artikel nicht ersichtlich.

  3. Alfred schreibt:

    Deutschlandweit lag der Anteil ausländischer Häftlinge 2018 bei knapp einem Drittel. Soll dass ein Witz sein ??? Und wieviel von den 2/3 sind „Pass-Deutsche? 60, 70, 80 oder 90 Prozent? Würde man alle kriminellen und schon mehrfach vorbestrafte Asylanten ohne Migrantenbonus wie die wenigen Deutschen aburteilen, dann läge der Ausländer/Asylanten und Migrantenanteil bei mind. 95% !!!

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