Was wirklich wichtig ist: Kramp-Karrenbauer will 50-Prozent-Frauenquote in der CDU

8. Juli 2020
Was wirklich wichtig ist: Kramp-Karrenbauer will 50-Prozent-Frauenquote in der CDU
National
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Berlin. Auch in der CDU ist die Frauenquote offenbar nicht aufzuhalten. Parteichefin Kramp-Karrenbauer hat jetzt erklärt, innerhalb von drei Jahren eine verbindliche Frauenquote in der CDU durchsetzen zu wollen. Einen entsprechenden Plan zur Frauenförderung habe sie für die Sitzung der Struktur- und Satzungskommission der CDU vorgelegt.

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Demnach soll bis 2023 bei den Christdemokraten die Parität erreicht werden. „Frauen sollen an Parteiämtern in der CDU und an öffentlichen Mandaten gleich beteiligt sein“, heißt es in dem Entwurf.

Im vergangenen November hatte der CDU-Parteitag die zur Hälfte mit Frauen besetzte Kommission eingerichtet. Sie soll bis zum nächsten Parteitag im Dezember eine Empfehlung erarbeiten. Die Frauen-Union hatte zuvor beantragt, ein Drittel der Ämter und Mandate verbindlich weiblichen Parteimitgliedern zu geben. Auch solle auf Kandidatenlisten jeder zweite Platz mit Frauen besetzt werden. Kritiker hatten geäußert, es gebe in der Partei nicht genug Kandidatinnen für die CDU-Landeslisten.

Zudem verfolgt die CDU-Chefin auch den Plan, den Zusammenschluß der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) als formelle Organisation in die Partei aufzunehmen. „Wir wollen, daß die LSU als Organisation fester Bestandteil unserer Partei ist und an der politischen Willensbildung der CDU mitwirkt. Wir sind davon überzeugt, daß das ein wichtiger Schritt zu noch mehr gelebter Volkspartei ist“, orakelte die Parteichefin. Bei Annahme des Vorschlags sollen die LSU neben dem Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) die zweite sogenannte Sonderorganisation der CDU werden. (se)

Bildquelle: Wikimedia/Olaf Kosinsky/CC BY-SA 3.0 de (Bildformat bearb.)

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4 Comments

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  2. Bernd Sydow schreibt:

    In einer Fußgängerzone befragte das Deutsche Fernsehen Passanten, was sie über Kramp-Karrenbauers angestrebte 50-Prozent-Frauenquote in der CDU denken. Eine junge Deutsche äußerte ein bemerkenswertes und durchaus logisches Argument gegen diese Frauenquote:
    „Ich bin gegen diese 50-Prozent-Frauenquote. Wenn es nämlich nicht genügend geeignete Frauen gibt, um diese 50-Prozent zu besetzen, bleiben die unbesetzten Stellen leer, denn von Männern dürfen sie nicht besetzt werden. Dadurch geht aber wichtiges Leistungspotential verloren!“ (sinngemäß).

    Nach dem Willen von Kramp-Karrenbauer (KK) sollen die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) neben dem Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) die zweite Sonderorganisation der CDU werden. Davon verspricht sich KK, daß dadurch die CDU noch mehr gelebte (?) Volkspartei wird – sie ist doch längst keine mehr! – als sie eingebildeterweise ist. In der Tat, KK hat ein ziemlich merkwürdiges Verständnis von einer (echten) Volkspartei!

    • Margot Lächele schreibt:

      genau, so sehe ich das auch. Ausserdem erhöht sich meistens der Stress durcu Frauen.Dann wird nur noch polemisiert.

      Wir brauchen ein paar richtige Vollblutpolitiker,, wie wir sie früher hatten.

  3. kalle schreibt:

    Bis jetzt waren mir immer die Grünen die schlimmste Partei.
    Aber mittlerweile hat die CDU sie umrundet- bei dieser Arschkriecherpartei
    wird mir nur noch speiübel!!!

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