Erste Statuen beschmiert: Kolonial-Denkmäler sollen jetzt auch in Spanien verschwinden

27. Juni 2020
Erste Statuen beschmiert: Kolonial-Denkmäler sollen jetzt auch in Spanien verschwinden
International
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Madrid. Die „antirassistische“ Bilderstürmerei, die seit dem Tod des schwarzen Serienstraftäters George Floyd vor allem in den USA grassiert, beginnt nun offenbar auch in Spanien die Gemüter zu verwirren. Nachdem bereits in mehreren US-Städten die Statuen des Amerika-Entdeckers Christoph Kolumbus und des spanischen Missionars Junípero Serra (1713–1784) zerstört wurden, kommt es nun auch im Heimatland der Konquistadoren zu Übergriffen auf deren Büsten und Monumente.

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In Serras Heimatdorf Petra auf Mallorca stülpten Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch einen Plastiksack über den Kopf der Serra-Statue. Bereits am Montag beschmierten Unbekannte eine seiner Statuen in Palma de Mallorca in roten Lettern mit dem Wort „Rassist“. Unterdessen wurde auch die berühmte Kolumbus-Statue im Hafen von Barcelona mit roter Farbe attackiert.

Die linke Podemos-Partei sowie Kataloniens Separatisten und eine mallorquinische Lokalpartei setzen sich für die komplette Entfernung der Denkmäler ein, da es sich um Personen handle, die Genozid und Versklavung der amerikanischen Ureinwohner gefördert hätten.

Spanische Historiker beobachten die Zerstörung von Denkmälern spanischer Persönlichkeiten aus der Zeit der Entdeckung Amerikas und der ersten Kolonisierung mit Verwunderung und Unverständnis. „Amerikanische Sklavenhändler aus dem 19. Jahrhundert mit spanischen Eroberern aus dem 16. Jahrhundert in einen Sack zu packen, ist absurd“, erklärte Emilio Sáenz-Francés, Historiker an der Pontificia-Comillas-Universität in Madrid.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez, selbst Linker, stimmt mit Sáenz-Francés überein. Mit demselben Argument lehnte er bereits vor einigen Wochen die Aufforderung des mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador ab, Spanien und der Vatikan sollten sich mit Blick auf den 500. Jahrestag der Eroberung der Aztekenreichs 2021 für die Verbrechen der Eroberer entschuldigen. „Unsere Brudervölker haben es immer verstanden, unsere gemeinsame Geschichte ohne Zorn und mit einer konstruktiven Perspektive zu lesen“, schrieb Sánchez seinem mexikanischen Amtskollegen zurück. (mü)

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5 Comments

  1. Sack schreibt:

    Wir wollen alle nette Afrikaner sein! Oder?

  2. Schmaggofatz schreibt:

    Schmierereien,aber auch Tesa-Hetzparolen-Vergewaltigungen UNschuldiger Bäume etwa an der Bushaltestelle ,,Aliceplatz“ im mittelhessischen Bad Nauheim…sind eine Schande.

    in einer ,,Gesundheitsstadt“ soll die geistige und politische Gesundheit anscheinend nicht zuhause sein.

    Dieser Terror wird geduldet, aber Kerb u-ä. werden abgesagt,aus vorauseilendem Gehorsam dem Grünspahn gegenüber.

  3. Pingback: Patriotische Umschau – Juni 2020 – Deutsches Herz

  4. Eidgenosse schreibt:

    Das linke, bildungsferne Lumpenproletariat will den geschichtslosen Einheitsmenschen – am besten genormt. Es werden Arbeitssklaven angestrebt und die geistlose Linke merkt nicht, dass sie damit den internationalen Konzernen in die Hände spielt. Wenn Dummheit weh täte……

  5. Spionageabwehr schreibt:

    Amerika wird wieder Insel am Rande
    Dann hat sich das Problem zumindest für uns erledigt.

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