Identitäre mit spektakulärer Aktion: „Der DGB hat mitgeschossen!“

1. Juni 2020
Identitäre mit spektakulärer Aktion: „Der DGB hat mitgeschossen!“
Kultur & Gesellschaft
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Stuttgart. Die Identitären haben erneut mit einer spektakulären Aktion für Aufsehen gesorgt. Sie besetzten jetzt die DGB-Zentrale in Stuttgart und brachten dort ein weithin sichtbares Großtransparent an, Aufschrift: „Der DGB hat mitgeschossen!“ Die Aktivisten wollten damit an die Mitverantwortung des DGB an einem lebensgefährlichen Überfall auf Andreas Ziegler aufmerksam machen, der am 16. Mai von sogenannten „Antifaschisten“ durch einen Kopfschuß mit einer Gaspistole lebensgefährlich verletzt worden war.

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Ziegler, Mitglied der alternativen Gewerkschaft Zentrum Automobil, liegt seit dem brutalen Überfall im Koma. Fünfzig Vermummte hatten ihn und zwei Kollegen auf dem Weg zur Stuttgarter Hygienedemo angegriffen und zu Boden geschlagen. Dem bewußtlosen Ziegler setzten sie eine Gaspistole an die Schläfe – und drückten ab. Wegen eines Schädelbruchs mußte er notoperiert werden.

Die Mainstream-Medien kehrten den Fall weitgehend unter den Teppich. Auch der Daimler-Konzern, bei dem Ziegler jahrelang gearbeitet hatte, schweigt sich aus.

Ziegler und sein „Zentrum Automobil“ hatten sich bei den Linken keine Freunde gemacht. Sie hatten erst vor kurzem eine Recherche veröffentlicht, die die weitgehenden Verstrickungen von gewaltbereiter Antifa und etablierten Gewerkschaften dokumentiert. So haben sich führende Vertreter der IG Metall auf Demos hinter Transparente gestellt, auf denen zu lesen war: „Antifa und Gewerkschaften – Gemeinsam gegen Rechts“ oder „Zentrum Automobil zerschlagen“. Ein gewaltbereiter Autonomer namens „Basti“, der mit großer Wahrscheinlichkeit am Brandanschlag auf das Auto von AfD-Politiker Stefan Räpple beteiligt war, wurde mehrfach zusammen mit Gewerkschaftsfunktionären gesehen. Bei Seminaren der Verdi-Jugend ist er bereits als Vortragsredner aufgetreten.

Um auf diese Kumpanei hinzuweisen, haben sich die Identitären zu ihrer Aktion am  Stuttgarter Gewerkschaftshaus entschlossen. Aktivisten ließen dabei Kunstblut an der Fassade herunterlaufen und hißten ein Banner, auf dem steht: „Der DGB hat mitgeschossen!“ Auf einem Flugblatt, das während der Aktion verteilt wurde, wird kritisiert, daß die im DGB organisierten Gewerkschaften offenbar keinerlei Berührungsängste linkskriminellen Gruppierungen gegenüber haben: „Die etablierten Gewerkschaften haben ein Klima der Ausgrenzung geschaffen, aus welchem die roten Gewalttäter die Rechtfertigung für ihre Taten ziehen. Wir sagen: Es reicht. Andreas Ziegler kämpft um sein Leben, wir konfrontieren die geistigen Brandstifter. Ihre Handlanger haben sein Blut vergossen – wir tragen es vor ihre Haustür!“

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3 Comments

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  2. Mark schreibt:

    Daß Gewerkschaften mit den Antifanten gemeinsame Sache betreiben, ist ein alter Hut. Die Anfahrten zu Demos, ein wenig Trinkgeld für die Teilnahme „gegen Rechts“ – das alles wird seit jeher von Gewerkschaften finanziert. So können sie ihre herangekarrten Steinewerfer und Brandstifter loshetzen, ohne sich selbst die Finger dabei dreckig zu machen. Das erklärt auch, warum Massen an linken Kräften immer ziemlich schnell organisiert und mobilisiert sind. Und diese Maschen gab es bereits zu Zeiten der „Weimarer Republik.“

    Offiziell sind Gewerkschaften angeblich diejenigen, die die Interessen der benachteiligten Arbeitnehmer gegen die bösen, ausbeuterischen Unternehmer verteidigen. D.h. gegen überzogene Mitgliedsbeiträge – zur Finanzierung ihrer Bonzen und ein wenig bezahltes „Engagement“ für die Antifa.

    Gewerkschaften waren noch nie das, wofür sie sich ausgegeben hatten.

  3. Spionageabwehr schreibt:

    Den Unfug aus USA lieber nicht nachmachen

    Dort werden gerade Linke und Rechte aufeinander gehetzt,
    um das Land in den Bürgerkrieg zu stürzen.
    Das können wir nicht ändern.

    Aber hier in Deutschland im eigenen Interesse
    dieses Spiel bitte nicht mitmachen.
    Weder auf der „linken“
    noch auf der „rechten“ Seite.

    Shakespeare, König Lear:
    Laß ja die Hand los,
    Wenn ein großes Rad den Hügel hinabrollt!
    Damit dir’s nicht den Hals breche,
    Wenn du ihm folgst.

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