Anschlag auf Corona-Versammlungsfahrzeug: Ermittler gehen von Linksextremisten aus

21. Mai 2020
Anschlag auf Corona-Versammlungsfahrzeug: Ermittler gehen von Linksextremisten aus
Kultur & Gesellschaft
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Stuttgart. Die Stuttgarter Polizei sucht weiter nach den Tatverdächtigen, die in der Nacht von Freitag zu Samstag in Stuttgart-Untertürkheim mehrere Veranstaltungsfahrzeuge in Brand gesteckt haben. Die Täter gingen vermutlich davon aus, daß sie für die Corona-Demo der Initiative „Querdenken“ auf dem Cannstatter Wasen eingesetzt werden.

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Das Stuttgarter Veranstaltungstechniker-Ehepaar Jürgen und Renée Heyl will nach dem Brandanschlag aber nicht aufgeben. Durch die Corona-Krise, die Absage von etlichen Veranstaltungen und jetzt dazu noch durch den Brandschaden ist gleichwohl ihre Existenz bedroht, erklärte Jürgen Heyl gegenüber der „Cannstatter Zeitung“. Das Ehepaar Heyl geht von einem Schaden von 200.000 Euro aus, der durch die Versicherung nicht gedeckt ist.

Ihre Firma sollte einen Wagen bereitstellen, der als Umkleide auf der Corona-Demo der „Initiative Querdenken 711“ dienen sollte – dazu noch eine Couch und einen Biertisch. Für den Rest war ein anderes Veranstaltungsunternehmen beauftragt, berichtet die „Cannstatter Zeitung“. In der Nacht von Freitag zu Samstag gegen 2.35 Uhr Uhr sollen mehrere vermummte Personen von Passanten gesehen worden sein, wie sie von den Fahrzeugen der Veranstaltungsfirma hervorkamen und dann wegliefen. Die Fahrzeuge parkten neben einem Wohnhaus.

Danach vernahmen Angestellte der Veranstaltungstechnik-Firma, die nebenan im Haus waren, mehrere Explosionen. Als sie nach draußen liefen, sahen sie einen Truck, eine Zugmaschine mit Auflieger und einen Lautsprecherwagen lichterloh in Flammen stehen. Die schnell eintreffende Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das nahegelegene Gebäude verhindern.

Trotz des Einsatzes eines Hubschraubers zu Fahndungszwecken nach der Tat, sind die Täter noch flüchtig. Da man einen politischen Hintergrund vermutet, hat der Staatsschutz die Ermittlung übernommen. Eine zehnköpfige Ermittlungsgruppe wurde eingerichtet. Die Ermittlungsarbeiten laufen. Dabei zeichnet sich inzwischen die Tendenz ab, daß man den Brandanschlag dem linken Spektrum anrechnet. (ts)

Foto: Symbolbild

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3 Comments

  1. The Europa Report schreibt:

    Good reporting! We will source and credit your magazine for our next show

  2. Kalle schreibt:

    Und – Überraschung!!! Man wird die Täter nicht finden. Tut man nämlich nie, wenn es Antifantren sind, selbst wenn man eine Kommission von 30 Leuten genildet hätte.

  3. Claus schreibt:

    Ach ihr lieben Ermittler, darauf wäre ich jetzt nie gekommen. Eine weitere Frage wäre aber, geschah das auf eigene Faust oder handelten die im Auftrag?

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