Kahane kritisiert Kontrolle von Asylanten-Unterkünften: „Rückfall in ´wir´ und ´die´“

24. März 2020
Kahane kritisiert Kontrolle von Asylanten-Unterkünften: „Rückfall in ´wir´ und ´die´“
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Die Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane, hat die Abriegelung von Asylunterkünften bei Corona-Verdachtsfällen beklagt. In einem Beitrag für die linke „Frankfurter Rundschau“ beklagte sie jetzt: „Flüchtlingsunterkünfte werden teilweise barsch abgeriegelt, wer sich drinnen infiziert, hat Pech gehabt. Der Unterricht für Kinder in solchen Heimen, die keine Computer haben, fällt eben einfach aus.“ Das sei ein Rückfall in alte Muster von „wir“ und „die“.

Kahane forderte, in der Krise müßten auch diejenigen eingeschlossen werden, die keine „Volksdeutschen“ seien. „Das ist nicht selbstverständlich. Rassismus geht nicht weg durch Hände waschen.“ Angeblichen „Rechtsextremen“ warf die ehemalige Stasi-IM vor, durch Verschwörungstheorien in den sozialen Medien Unsicherheit und Panik zu verbreiten. Sie phantasierten über das Ende des Systems und gäben an allem den Juden die Schuld.

Hintergrund verstärkter Kontrollen an und in Asylantenunterkünften sind jüngste Vorfälle im thüringischen Suhl. Dort war es in den vergangenen Wochen in einer Unterkunft für Asylbewerbern zu Randale wegen Quarantänemaßnahmen gekommen. Zuvor war bei einem Bewohner das Coronavirus nachgewiesen worden. Rund 20 Männer versuchten daraufhin, das Gelände zu verlassen, und attackierten Polizisten. Den Sicherheitskräften gelang es, die Situation durch die Verlegung der Verantwortlichen aus Georgien und den Maghreb-Staaten zu beruhigen. (rk)

Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungmaterial:

https://netzladen.lesenundschenken.de/krisenbereit/

2 Comments

  1. Frosch schreibt:

    Deutschland hat anscheinend keine anderen Sorgen, als sich um „Flüchtlinge“ zu kümmern! 🙁

  2. Mark schreibt:

    Ach, laut Stasi-Kahane ist das also ein „Rückfall in Wir und Die;“ offen gestanden, dachte ich noch nie anders über Einheimische einerseits und ungebetene Gäste andererseits. Aber das ist mal wieder typisch linke Haltung: Jede Schnapsidee der Genossen wird dort gerne mal als „fortschrittliches Denken“ verkauft – und wenn sie noch so absehbar ins Desaster steuert.

    Der Angriff der „Schutzsuchenden“ gegen Polizisten wurde von der besagten „Dame“ selbstverständlich NICHT kritisiert.

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