Eklat im Thüringer Landtag: Linke-Fraktionschefin wirft gewähltem FDP-Ministerpräsidenten Blumenstrauß vor die Füße

5. Februar 2020
Eklat im Thüringer Landtag: Linke-Fraktionschefin wirft gewähltem FDP-Ministerpräsidenten Blumenstrauß vor die Füße
Kultur & Gesellschaft
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Erfurt. Um das Demokratieverständnis der Linkspartei ist es nicht zum Allerbesten bestellt. Nach der überraschenden Wahl des FDP-Fraktionschefs Thomas Kemmerich zum neuen Ministerpräsidenten Thüringens schäumt der linksgrüne Parteienblock ebenso wie die linksliberale Medienlandschaft. Auf die Spitze trieb es jedoch die Fraktionschefin der Linkspartei im Thüringer Landtag Susanne Hennig-Wellsow. Nachdem der amtierende Linke-Ministerpräsident Bodo Ramelow sensationell bei seiner Wiederwahl scheiterte, weigerte sich Hennig-Wellsow nicht nur, dem neu gewählten Landesvater Kemmerich zu gratulieren, sondern erdreistete sich, ihm einen Blumenstrauß demonstrativ vor die Füße zu werfen.

https://twitter.com/ExGruene/status/1225037961433178112

 

12 Comments

  1. Mike Hunter schreibt:

    Ja, das Pack schäumt und zeigt was es von Demokratie hält. Nämlich wie zu DDR Zeiten „nichts“! Endlich fällt der Vorhang und die grässliche Fratze dieser Leute kommt zum Vorschein.

  2. Bürgerrecht schreibt:

    Aha…sowas bleibt folgenlos… RÜCKTRITT und Entschuldigung wäre wohl bei einer Politikerin die die Demokratie akzeptiert angebracht. Respektlos und eine Frechheit.

  3. Rolf schreibt:

    Hat sie auch mit dem Fuß aufgestampft und ihm die Zunge rausgestreckt? *GRINS* Tja, ans Verlieren werden sich die Linken erst noch gewöhnen müssen.

  4. Rolf schreibt:

    Und nach der Wahl ist die Sitzung durch ständiges Gepöbel der Linksparteien dermaßen außer Kontrolle geraten, daß die Landtagspräsidentin mit Ordnungsrufen gar nicht mehr hinterherkam und die Sitzung schließlich vertagt wurde – durch CDU/AfD/FDP, gegen die Stimmen der Linksparteien (die wohl gerne weitergepöbelt hätten), wie die Links-Journaille empört berichtet. 🙂

  5. Mark schreibt:

    Für das linkslastige Establishment und ihre Hofberichterstatter, die sich in widerlicher Arroganz als Ankläger aufspielen, scheint es tatsächlich so etwas wie ein schwarzer Tag gewesen zu sein. Geschieht ihnen recht! Denn außer ihrem ewig wiederholten Faschismus-Geschwafel haben die ohnehin nichts zu bieten.

    Daß ein FDP-Kemmerich – im Grunde völlig legitim und mit den Stimmen von wem auch immer – die MP-Wahl in Thüringen gewann, lässt das politische und mediale Hühnervolk mal wieder aufgackern und zeigt deutlich, wes Geistes Kinder sie tatsächlich sind.

    Von Seiten der AfD wiederum aber war deren entsprechende Stimmabgabe einer der gelungensten Eulenspiegel-Streiche, den man sich nur ausdenken konnte.

  6. Heini Holtenbeen schreibt:

    Was soll’s?
    Ist doch wurscht, aus deutscher Sicht, wer gewählt wird.
    Hat wohl die US-Botschaft oder irgendsoein Verein interveniert,
    da springen die BRD-Politiker ja.

  7. wienhaupt schreibt:

    seltsam, keiner spricht es aus. Man mag von der AFD halten was man will, aber es ist eine zugelassene Partei und ihre Waehler sind mit Sicherheit nicht alle Nazis.
    Haben die „etablierten“ Parteien noch immer nicht befriffen, dass alle „extreme“ rechts wie links nur ihrem versagen zu verdanken sind. Nur ihre Unfaehigkeit ermoeglicht Radikalismus!
    Das Verhalten der Linken Parteichefin zeigt sie real, dumm und primitief!

  8. Eidgenosse schreibt:

    Es gibt eben nicht nur das sympathische Gesicht einer Sarah Wagenknecht sondern die dämonische Fratze der Antifa bei der Linkspartei.

  9. Bürgerfreund schreibt:

    Egal wie links/grün auch schäumen, die AfD ist eine demokratisch gewählte Partei. Die Bürger von Thüringen haben auf dem Wege der Wahl genau diese Regierung gewählt. Rot/grün hat die Mehrheit nicht erhalten. Das ist nun mal Tatsache.
    Dass nun auch eine CDU-Regierung in Berlin gegen ihre CDU Thüringen kämpft, nur um dem Willen der Links-Klique zu entsprechen ist nicht nur dumm und unverschämt, es widerspricht auch dem Wählerwillen. Als Bürger der Alt-BRD kennt man diese Methoden aus der Zeit vor Helmut Kohl nicht, hier wurde der Wählerwille respektiert und die Auseinandersetzung auf der politischen Ebene ausgefochten.
    Es wäre schön, wenn die CDU wieder hierher zurückfinden würde. Wahrscheinlich hätte sie dann auch in der Wählergunst wieder bessere Karten; so fördert sie nur die AfD – auf lange Sicht mehr als nur kurzsichtig.

  10. Margot Lächele schreibt:

    Bravo! Sie tun wenigstens etwas!

  11. Bernd Sydow schreibt:

    Die Reaktion der Altparteien (außer FDP) auf die Wahl des FDP-Abgeordneten Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen offenbart ein dermaßen pervertiertes Demokratieverständnis, daß einem angst und bange werden kann! Exemplarisch dafür steht das unverschämte Verhalten der Vorsitzenden der Linke-Fraktion, Susanne Hennig-Wellsow, dem frisch gewählten Ministerpräsidenten Kemmerich den Gratulations-Blumenstrauß vor die Füße zu werfen. Wenn das die Auffassung von demokratischer Fairness in der Linksfraktion ist, dann, Thüringen, sei froh, daß dir eine weitere Amtszeit Ramelows als Ministerpräsident erspart bleibt!

    Thomas Kemmerich wurde grundgesetzgemäß in geheimer Wahl mit der Mehrheit der Abgeordneten-Stimmen gewählt. Punkt. Nun wird von den Altparteien (außer FDP) mit Nachdruck die Forderung nach Neuwahlen erhoben, nur weil Kemmerich sich „auch von der AfD-Fraktion hat wählen lassen“. Das ist allein schon deshalb Unsinn, weil es eine geheime Wahl war. Daß die AfD für die Altparteien und die linksliberalen Medien ein rotes Tuch ist, ist allgemein bekannt. Sie hat sich aber in das thüringische Landesparlament nicht hineingeputscht, sondern wurde von 23,4 Prozent der thüringischen Wähler gewählt und bildet dort hinter Ramelows Linkspartei die zweitstärkste Fraktion.

    Die thüringische AfD-Fraktion als faschistisch (DDR-Vokabular) zu bezeichnen – was bereits mehrfach geschah – ist nicht nur eine Unverschämtheit sondergleichen, sondern auch eine Beleidigung derjenigen Thüringer, die diese Partei in den Landtag gewählt haben!

  12. Gerd Soldierer schreibt:

    Die Blumen konnte Sie nicht länger halten – so zittrig war ihr – so fielen sie…

    Das Wesentliche – der darauf folgende Kopf- Nicker – war kennzeichnend.
    Sie verneigte sich „vor seiner Excellenz“ – Blumen hinwerfen u. unterwürfig das Haupt neigen.
    Die Dame „steht“ in einem anderen Leben, Persönlichkeit ist zwie- u. mehrfach- gespalten.
    Die Dame ist „ohne Bewußtsein“ – angelernte Ideologien hinterhereilend…

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