Sarrazin schießt zurück: SPD-Führung „teilweise in den Händen fundamental orientierter Muslime“

3. Februar 2020
Sarrazin schießt zurück: SPD-Führung „teilweise in den Händen fundamental orientierter Muslime“
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. Im Streit um seinen von der SPD angestrebten Parteiausschluß hat der frühere Berliner Finanzsenator und Bestsellerautor Thilo Sarrazin jetzt kräftig zurückgetreten. In einem Interview des rechtskonservativen Magazins „Tichys Einblick“ attestierte er der SPD, zumindest teilweise bereits von Muslimen kontrolliert zu werden.

Wörtlich sagte Sarrazin: „Die gegenwärtige SPD-Führung ist offenbar teilweise in den Händen fundamental orientierter Muslime, die eine kritische Diskussion des Islam in Deutschland grundsätzlich verhindern wollen.“

Gegenüber der „Bild“-Zeitung wurde der langjährige SPD-Spitzenfunktionär, der sich 2010 mit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ erstmals bei den Genossen unbeliebt machte, deutlicher und ergänzte: „Die SPD scheut davor zurück, sich grundsätzlich mit dem Islam auseinanderzusetzen. Die Parteiführung diffamiert lieber einen Islam-Kritiker aus den eigenen Reihen, als die Diskussion über politische Ziele des Islam und seine Gefahren für unsere Demokratie zuzulassen. Diese Debatte wird zugunsten fundamentalistischer Muslimverbände und ihrer Anhänger unterdrückt.“

Mit dem laufenden Ausschlußverfahren gegen ihn gebe sich die Parteiführung „eindeutig in die Hände fundamentalistischer Muslime, die jede politische Kritik am Islam als Rassismus diffamieren. Nur so ist zu erklären, warum sich die Partei hauptsächlich auf das Gutachten einer Muslim-Aktivistin beruft – Yasemin Shooman –, die in der Vergangenheit vor allem durch die Nähe zu fundamentalistischen Israel-Kritikern und -boykotteuren auffiel.“ (rk)

3 Comments

  1. Margot Lächele schreibt:

    Thilo Sarrazin sollte eine eigene Partei gründen. Er wäre der Renner

    Eine Befragung seienrzeit auf FB ergaben mehr als 80% die ihm folgten.
    Sie schaffen das. Sie täten nunserem Deutschland gut!
    Glück Auf!

    • Bernd Sydow schreibt:

      Keine gute Idee! Besser und zielführender wäre es, Sarrazin würde aus der SPD austreten und in die AfD eintreten.

    • Eidgenosse schreibt:

      Nun ist der Gute ja schon etwas in die Jahre gekommen und wird sicher keine Partei mehr gründen. Wenn er etwas Sinnvolles tun will, dann sollte er sich nicht an die SPD klammern sondern mit der AfD arbeiten, auch wenn ihm vielleicht das eine oder andere an der Partei nicht gefällt. Aber ich bin mir sicher, dass es zwischen Sarrazin und der AfD bedeutend mehr Schnittmengen gibt als mit der SPD.

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