Die Mehrheit ist der Panikmache verfallen: Nur 32 Prozent der Deutschen halten die Klima-Debatte für übertrieben

31. Januar 2020
Die Mehrheit ist der Panikmache verfallen: Nur 32 Prozent der Deutschen halten die Klima-Debatte für übertrieben
Kultur & Gesellschaft
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Erfurt. Zumindest ein Teil der Deutschen hat sich einen klaren Kopf bewahrt – fast ein Drittel, nämlich 32 Prozent, ist der Meinung, daß die Folgen des Klimawandels in der öffentlichen Debatte übertrieben werden. Laut einer INSA-Umfrage im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea widersprach allerdings die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) dieser Ansicht – sie ist der Klimahysterie verfallen. Elf Prozent wußten nicht, wie sie die Debatte einschätzen sollen, vier Prozent machten keine Angabe.

Am seltensten glauben die unter 30jährigen an eine Klimahysterie (19 Prozent). In dieser Altersgruppe halten 61 Prozent die Debatte für nicht übertrieben. Auch bei den über 60jährigen sieht das eine Mehrheit so (56 Prozent). In den anderen Altersgruppen lag der Wert bei 48 und 49 Prozent.

In den östlichen Bundesländern ist die Ansicht, daß die Folgen des Klimawandels übertrieben werden, weiter verbreitet. Dort wird sie von 40 Prozent der Befragten geteilt – gegenüber 30 Prozent im Westen.

Unter den Anhängern der Parteien halten vor allem die AfD-Wähler die Debatte für übertrieben (70 Prozent). Mit deutlichem Abstand folgen Wähler der FDP mit 44 Prozent. (rk)

Bildquelle: Wikimedia/Henning Schlottmann (User:H-stt)/CC BY-SA 4.0

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Ein Kommentar

  1. Armin schreibt:

    Und jetzt sollten diese 32 % motiviert werden, die AfD zu wählen.

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