Wieder Ausschreitungen in Leipzig-Connewitz: Linke Krawallmacher verletzen Polizisten schwer

2. Januar 2020
Wieder Ausschreitungen in Leipzig-Connewitz: Linke Krawallmacher verletzen Polizisten schwer
Kultur & Gesellschaft
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Leipzig. In Leipzig haben es gewaltbereite Linksextremisten in der Silvesternacht erneut auf eine Machtprobe mit der Polizei ankommen lassen. Dabei ist ein Polizist durch einen Angriff mit mit Flaschen und Feuerwerk schwer verletzt worden. Er mußte notoperiert werden. Sachsens Innenminister Wöller spricht von einem „bewußten und gezielten Angriffen auf Menschenleben“. Das LKA ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

Die Polizei nahm nach eigenen Angaben neun Menschen fest; drei von ihnen seien noch in der Nacht wieder freigelassen worden.

Den Angaben zufolge seien die Beamten im Leipziger Krisen-Stadtviertel Connewitz kurz nach Mitternacht aus einer Gruppe von etwa tausend Feiernden heraus angegriffen worden. Eine „Gruppe von Gewalttätern“ habe versucht, einen brennenden Einkaufswagen mitten in eine Einheit von Bereitschaftspolizisten zu schieben, und mit Pyrotechnik geschossen. Dabei seien neben dem Schwerverletzten drei weitere Polizisten leicht verletzt worden.

In Polizeikreisen hieß es, die Angreifer hätten dem 38 Jahre alten Polizisten seinen Helm vom Kopf gerissen, bevor sie ihn attackierten.

Die Beamten hätten das Gebiet wegen der Ausschreitungen absperren müssen, es sei nicht mehr befahrbar gewesen, teilte die sächsische Polizei mit. Erst nach 2.00 Uhr habe sich die Lage wieder entspannt.

Der Leipziger Polizeipräsident Torsten Schultze sprach von „offensichtlich organisierten Angriffen“, bei denen die Täter „schwerste Verletzungen von Menschen verursachen beziehungsweise in Kauf nehmen“.

Das Leipziger Viertel Connewitz gilt als linke Krawallhochburg. Dort kommt es immer wieder zu Zusammenstößen mit der Polizei, linksextremistische und terroristische Personen und Gruppierungen haben sich hier ein Rückzugs- und Organisationsbecken geschaffen. (ts)

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