Politisch korrekter Wirbel bei den Dresdner Verkehrsbetrieben: „Diesen Bus steuert ein deutscher Fahrer“

22. Dezember 2019
Politisch korrekter Wirbel bei den Dresdner Verkehrsbetrieben: „Diesen Bus steuert ein deutscher Fahrer“
Kultur & Gesellschaft
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Dresden. Es ist mitunter nur noch schwer erträglich, worüber sich politisch Korrekte in Deutschland aufregen können. In Dresden wurde jetzt ein Busfahrer von den örtlichen Verkehrsbetrieben (DVB) gefeuert, weil er einen Zettel an der Seitenscheibe der Fahrerkabine angebracht hatte, auf dem in deutscher Frakturschrift stand: „Diesen Bus steuert ein Deutscher Fahrer.“

Ein offensichtlich linksgewirkter Fahrgast bemerkte den Zettel – er fotografierte ihn und denunzierte den Fahrer bei den Dresdner Verkehrsbetrieben. Diese reagierten umgehend und antworteten: „Wir fragen uns auch, was mit dem Kollegen nicht stimmt.“

Ein DVB-Sprecher wurde konkreter und erklärte: „Dieses Verhalten ist absolut inakzeptabel.“ Bei dem Fahrer soll es sich um einen Fahrer des Subunternehmens Sachsentrans handeln. Man habe sich sofort mit dem Unternehmen in Verbindung gesetzt. „Der Busfahrer wird nicht mehr auf DVB-Linien fahren“, betonte der DVB-Sprecher.

Wie die „Sächsische Zeitung“ berichtet, soll noch ein weiterer Bus mit gleichem Schild in Dresden aufgetaucht sein. Das Blättchen vermutet, daß die Aktion unter Busfahrern abgesprochen sein könnte, was mit dem geplanten Einsatz serbischer Busfahrer zu tun haben könnte. Wegen Personalmangels werbe man verstärkt von dort an, heißt es. (rk)

Bildquelle: Wikipedia/Busbahnhof/CC BY-SA 3.0

12 Comments

  1. Pack schreibt:

    Wer Anis Amri und Co als LKW- u. Busfahrer-Fahrer einsetzt, kann die Deutschen wegrationalisieren …

  2. Irrsinn made in Germoney schreibt:

    „Wegen Personalmangels“ stellt DVB keine eigene Mitarbeiter ein, sondern arbeitet mit Leasingfirmen zusammen???
    Und diese rekrutieren dann Billigkräfte in Drittländern und die Landeshauptstadt Dresden, der die DVB letztendlich gehören spielt auf Saubermann?
    Warum nur muss ich da an Alibismus, Profit und Lohndrückerei denken???

    Und müssen die Serben (und andere) vorher Deuschkenntnisse haben oder bekommen sie gerade noch einen „Crash-Kurs“ damit sie die Fahrkarten verkaufen können?
    Dann wäre die nämlich die Information des Fahrers über seine Sprachkenntnisse für alle, die eine Frage an Fahrer (z. B. richtige Richtung / Haltestellen o.ä.) hätten, sinnvoller Hinweis an Fahrgäste, dass ihre Frage beantwortet werden kann.

  3. Schauerte schreibt:

    Typisch für diese Idioten.
    jetzt beginnt das fröhliche denunzieren!!
    Das ist ein furchtbares Land geworden

  4. Grasse Peter schreibt:

    Hallo,ich denke,dass es langsam reicht.Mann sollte sich lieber um andere Dinge kümmern die wirklich wichtiger sind. Ich meine damit die Sicherheit der mitfaharenden Menschen. Schöne Weihnachten.

  5. Marques del Puerto schreibt:

    Habe die Ehre,
    („Dieses Verhalten ist absolut inakzeptabel.“) Sehe ich auch so ! Begründung weil nur mit deutschen Busfahrer kann man heute keine echten Informationen über den Fahrer bieten. Der Fahrer hätte schreiben müssen mit einem echten, am besten mit Abstammungsurkunde Deutschen oder Bio-Deutscher sind sie heute unterwegs. Es hätte aber auch gereicht zu schreiben ich bin ein echter Sachse. *g*
    Ein Pass-Deutscher , also die neue Generation der Merkel-Deutschen sollen viel mehr nur Verbraucher und am Ende immer treue Wähler werden, nicht mehr und nicht weniger.

  6. Steffen Jausch schreibt:

    So weit ist es in Deutschland gekommen dass man nicht einmal mehr äußern darf das man ein deutscher ist. Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen.

  7. Detlef Augustiniak schreibt:

    Die Frage ist was stimmt mit den Verkehrsbetrieben nicht? Deutsche Frakturschrift?? Ihr solltet besser recherchieren! Sind wir Deutschen jetzt schon allgemeinstrafbar wenn wir schreiben das wir deutsch sind?? Schämt euch! Ihr benehmt euch genauso wie es die DDR-BONZEN gemacht haben! Und der Meldevogel könnte sofort bei der Stasi anfangen!

  8. Perzgall schreibt:

    Das war eine korrekte Reaktion des Unternehmens finde ich, denn es geht um einen guten Service und nicht um die Herkunft eines Fahrers. Mancher deutscher Fahrer sollte sich an den ausländischen Kollegen eine Scheibe abschneiden was Freundlichkeit betrifft.

  9. Ali Baba schreibt:

    „Dieses Verhalten ist absolut inakzeptabel.“ NA,JA NATUERLICH. ES WAERE BESSER /D.H. KORREKT/…“NETTE FAHRGAESTE. ES FAEHRT SIE AHMED AUS PAKISTAN“.

  10. Leviathan schreibt:

    Möglicherweise ist es den Verkehrskunden lieber,von einem Fahrer gefahren zu werden, der ihre Sprache spricht.
    Die DVB ist ein Dienstleistungsunternehmen. Oder?

  11. Leviathan schreibt:

    Bei der DVB AG ist es verboten,zu sagen oder zu schreiben,dass man ein deutscher Fahrer ist?
    Auf welcher Grundlage?
    Wo steht das?
    In der Betriebsvereinbarung?
    Nein.
    Freie Meinungsäußerung…

  12. Leviathan schreibt:

    Die Sächsische Zeitung ist kein „Blättchen“.
    Die gab’s schon, als vom Internet noch keine Rede war.
    Also bitte sachlich.

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