Neue AfD-Doppelspitze: Meuthen bleibt im Amt, Chrupalla folgt auf Gauland

30. November 2019
Neue AfD-Doppelspitze: Meuthen bleibt im Amt, Chrupalla folgt auf Gauland
National
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Braunschweig. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Tino Chrupalla ist auf dem Bundesparteitag in Braunschweig zum Nachfolger von Alexander Gauland als Vorsitzender gewählt worden. In einer Stichwahl gegen seinen Mitbewerber Gottfried Curio, ebenfalls Bundestagsabgeordneter, setzte er sich im zweiten Wahlgang mit 54,5 Prozent der Stimmen durch. Auf Curio entfielen in der Stichwahl 41 Prozent.

Neben Chrupalla wird der bisherige Vorsitzende und Europaabgeordnete Jörg Meuthen in seinem Amt verbleiben und eine Doppelspitze mit dem sächsischen AfD-Politiker bilden. (se)

8 Comments

  1. Ich bin nur eine Deutsche schreibt:

    Sicherlich am Ende ein schwerer Fehler. Es hätte eine Frau in der Doppelspitze sein müssen. Am besten eine junge Frau. Die Jugend wird, wie es sich bereis abzeichnet, von Grün/Links „einkassiert“ – die geschickten Kampagnen wie „FridaysForFuture“ beweisen es. Zwei Männer im etwas fortgeschrittenen Alter erreichen die jungen Leute kaum. Und dann die zu erwartende Herabsetzung des Wahlalters … Das strategische Denken ist in der AfD noch sehr unterentwickelt.

    • Bernd Sydow schreibt:

      Verehrte ‚Ich bin nur eine Deutsche‘ (aber was heißt hier „nur“?),

      Ihrer Auffassung bin ich nicht! Eine Frau auf diesem Posten hätte möglicherweise zu sehr nach „Quote“ ausgesehen. Überdies kann ich mich nicht erinnern, daß eine Frau für diesen Posten kandidiert hätte.

      Aber die AfD hat bereits eine Frau in führender Position, nämlich die Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion Dr. Alice Weidel. Einen besseren Gegenpart zur Noch-Kanzlerin A. Merkel kann ich mir nicht vorstellen!

      • Denken ist (noch) nicht verboten... schreibt:

        Ich bin auch (aber nicht „nur“!) eine Frau und gegen jegliche Quoten.
        Zu den Frauen und AFD – viele angagieren sich (und verdienen unser Respekt), viele wählen, viele symphatisieren…
        Aber in heutiger Zeit ist es leider nicht ungefährlich.
        Als ich vor ca. 2 Jahren die Stimmenauszählung in meinem Wahlbezirk beobachtete, kam auch eine junge Frau dazu. Im Gespräch danach habe ich erfahren, dass ich Mann in anderem Bezirk kandidiert hat und ihr Haus mit Farbe beschmiert wurde.
        Inzwischen sind „Antifa & Co.“ noch agressiver, da sie von anderen Parteien „im Kampf gegen Rechts“ noch unterstützt/bezahlt werden und im Prinzip vom deutschen „UNrechssystem“ nichts zu befürchten haben.
        Da nicht jede Frau Judo-Meisterin ist, sind die AFD-Frauen ohne Personenschutz dem linken Mob (selbst wenn die „Studenten“ /“Aktivisten“ ein Haufen von „Spargel-Männern“ und verückten Weibern sind, aber gemein sind sie genug) ziemlich ausgeliefert.

        • Bernd Sydow schreibt:

          Ich stimme Ihnen zu, daß der kriminelle Linksextremismus in Deutschland sich schon seit längerer Zeit wie ein gefährlicher Krebstumor ausbreitet.

          Ich verstehe allerdings nicht, was Sie mit Ihrem Kommentar „Denken ist (noch) nicht verboten“ als Antwort auf den meinigen zu „Ich bin nur eine Deutsche“ sagen wollen. Beide Kommentare haben inhaltlich doch nichts miteinander zu tun.

          • Denken ist (noch) nicht verboten... schreibt:

            Lieber Hr. Sydow,
            mein Nick ist ein Stück meiner Lebensanschauung…
            Sonst wollte ich mich auf beide Komentare (nicht nur auf Ihren) beziehen und auf die Risiken von „Gesicht zeigen“ (und sich wählen lassen) hinwiesen.
            Die Anordnung war vielleicht etwas missverständlich, Entschuldigung…

  2. Bernd Sydow schreibt:

    Das Bild, das unsere öffentlich-rechtlichen Medien von der AfD zeichnen, sieht so aus: Die AfD sei keine bürgerlich-demokratische Partei, sie hätte vielmehr eine Tendenz zum Rechtsextremismus.

    Eine überzeugende demokratische Gesinnung hätten freilich die Gegendemonstranten, die in Braunschweig mehr oder weniger lautstark gegen den dort stattfindenden Bundesparteitag der AfD protestierten. Daß die Mehrheit der Teilnehmer dieses Bundesparteitages ohne das Großaufgebot der Polizei, ausgerüstet mit Pfefferspray, Schlagstöcken und Wasserwerfer, wohl kaum unversehrt und ohne Blessuren zum Tagungsort hätte gelangen können, wurde nur am Rande erwähnt.

    Wie man also sieht, funktioniert Demokratie in unserer Gesellschaft – insbesondere die Beachtung der Bürgerrechte – vorbildlich, und sie ist voll und ganz in Ordnung – wenn man mal absieht vom „Kampf gegen Rechts“, von der Einschränkung der Meinungsfreiheit und der Verharmlosung des Linksextremismus hierzulande.

    Klingt irgendwie nach Radio Eriwan, nicht wahr?

    • Deutsche Haltung schreibt:

      Linke Demokratiefeinde MACHEN RANDALE. Das ist kein „protestieren“! Befreien wir uns bitte von der Sprachherrschaft der Leitmedien!

      • Bernd Sydow schreibt:

        Sie haben natürlich recht! Was sich in Braunschweig abgespielt hat, war weit mehr als nur „protestieren“. Es war in gewisser Weise durchaus „Randale“, die sich dort aber gezielt gegen die Teilnehmer des AfD-Bundesparteitages gerichtet hat. Das wollte ich mit meinem Satz mit „Großaufgebot der Polizei“ auch zum Ausdruck bringen.

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