Der Abschied vom Verbrennungsmotor und seine Folgen: In Deutschland fallen 125.000 Arbeitsplätze weg

9. Oktober 2019
Der Abschied vom Verbrennungsmotor und seine Folgen: In Deutschland fallen 125.000 Arbeitsplätze weg
Wirtschaft
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München/Berlin. Der von der Politik geplante Umstieg von Verbrennungsmotoren auf Elektromobilität dürfte für den Industriestandort Deutschland nicht nur den Abschied von essentiellen Schlüsseltechnologien mit sich bringen, sondern auch einen massiven und dauerhaften Rückbau von Arbeitsplätzen. Einer aktuellen Studie des CAR-Instituts (Center Automotive Research Institute) zufolge dürften in Deutschland bis 2030 rund 125.000 Arbeitsplätze wegfallen. Die Mehrzahl der nicht mehr benötigten Arbeitsplätze entfalle auf die Produktion, heißt es in der Analyse. Mehrere Bundesländer mit Automobilstandorten bereiten sich dem Bericht zufolge bereits darauf vor, den anstehenden Umbau aktiv mitzugestalten.

Hintergrund ist, daß für Elektroautos Batterien benötigt werden, viele andere Bauteile herkömmlicher Kraftfahrzeuge wie Schaltgetriebe und andere Bestandteile von Verbrennungsmotoren jedoch nicht mehr. Daher gelten Elektroautos auch im Betrieb als deutlich wartungsfreundlicher.

Der bayerische CSU-Ministerpräsident Söder gibt vor diesem Hintergrund zu bedenken: „Mit der Automobilindustrie steht und fällt die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes.“ Das Auto der Zukunft müsse in Deutschland gebaut werden, sonst stünden „zigtausende Arbeitsplätze auf dem Spiel“. Die drei großen Automobil-Bundesänder seien entschlossen, „den Transformationsprozeß aktiv zu gestalten“, kündigte Söder an. „Wir dürfen nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen.“

Die Experten des CAR-Instituts gehen bei ihren Berechnungen davon aus, daß in gut zehn Jahren etwa zwei Drittel aller in Deutschland hergestellten Fahrzeuge reine Elektroautos sein werden. Für deren Produktion wären dann voraussichtlich nur noch 709.000 Arbeitskräfte erforderlich statt 834.000 wie derzeit. (se)

Bildquelle: Pixabay

2 Comments

  1. heinz schreibt:

    die facharbeiter gehen ins ausland und produzieren dort die autos , die deutschland in 5-10 jahren dort einkauft.

    strom essen wärme und energie kommt eh schon von aussen.
    so macht man einen staat kaputt…

    bitte alle dateien gut sichern für die endabrechnung.
    ich meine nur der ordnung halber.

  2. naja schreibt:

    Das E-Auto ist der größte Flop. Wer zahlt für ein E-Auto 30000.-€, wenn er den gleichen Typ auch für 17ooo.- (mit allen Schnickschnack 22.000.-€) bekommt und mit 5 Minuten Tankstop fahren kann, soweit wie er will. Preisbeispiel Peugeot Typ 208 !
    Das E-Auto steht für Abeitsplatzvernichtung in Deutschland und das Ausland freut sich über unseren Klimawahn. In 5 Jahren stehen die Ladesäulen als Mahnmal für eine zerstörte Autoindustrie herum. Gefahren wird weiter mit flüsigem Treibstoff und Wasserstoff kommt dazu.

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