Asylantenunterbringung: Turnhalle bei München muß für halbe Million Euro desinfiziert und renoviert werden

27. Januar 2016
Asylantenunterbringung: Turnhalle bei München muß für halbe Million Euro desinfiziert und renoviert werden
National
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Gräfelfing. Die Kosten und Folgen des Asyl-Ansturms wachsen ins Unermeßliche. Jüngstes Beispiel: In der oberbayerischen Gemeinde am Stadtrand von München wird die Nutzung der Turnhalle als Unterkunft für sogenannte „Flüchtlinge“ sehr teuer. Aufgrund von notwendigen Renovierungs- und Desinfektionsmaßnahmen geht man derzeit von Kosten von über einer halben Million Euro aus.

Von August bis Oktober war die Turnhalle für zeitweise rund 180 Asylanten als Quartier genutzt worden. Als diese die Halle wieder verließen, wurde erst das ganze Ausmaß der Schäden durch die Belegung sichtbar. So wurde der Hallenboden schwer beschädigt. Ein neuer Boden würde allein schon 300.000 Euro Kosten, schreibt der „Merkur“.

Ein weiterer Schwerpunkt der Verschmutzung ist laut Bericht der Sanitärbereich. Durch ständige Feuchtigkeit hatte sich Schimmel gebildet, Toiletten waren verstopft, und auch die Bodenabflüsse waren direkt als Toiletten benutzt und verstopft worden. Die Sanitärbereiche mußten aufwendig gereinigt und desinfiziert werden. Alle Räume der Halle wurden mit Wasserstoffperoxid vernebelt, um Keime abzutöten. Anschließend mußten die Räumlichkeiten neu gestrichen werden. Bauamtsleiterin Elisabeth Breiter teilte der Zeitung mit: „Die Vernebelung war ausgesprochen günstig im Vergleich zur Alternative, die Wände händisch zu desinfizieren oder keimtötende Krankenhausfarbe zu verwenden.“ (ag)

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10 Kommentare

  1. jelo geni sagt:

    Die teuersten Flüchtlinge sind die Steuerflüchtlinge

  2. Gunnar Christians sagt:

    180 Menschen für 3 Monate in einer Sporthallen unterzubringen und dann erwarten, das die Halle sauber hinterlassen wird , ist doch krankes Denken. Hier sieht mann deutlich, das wir mit der Flüchtlingssituation völlig überfordert sind. Aus der Sicht der Flüchtlinge, ist es ebenso eine Katastrophe…das haben die sich bestimmt so nicht vorgestellt.
    Unsere Regierung ist dreist und unfähig!

  3. dhavid sagt:

    Wenn man 180 Gräfelfinger zwei Monate lang in eine Turnhalle stecken würde, könnte man das Gebäude im Anschluss vermutlich abreißen.

    • Steff141272 sagt:

      Genau….. Das will aber von den sauberen Bayern keiner hören. Macht das mal mit einer frei(bier) willigte Feuerwehr….. Da braucht man das Gebäude nicht mehr abreißen. Das machen die von ganz allein……

  4. Der tut nix sagt:

    Das ist nicht schön für die Gemeinde ABER was hattet ihr Bayern erwartet?
    Das die sogenannten Flüchtlinge die Wände streichen wie es ein deutscher Mieter tut!!!
    Sorry wo lebt Ihr?
    Tipp Antrag stellen an Wolle Schäuble ein paar Euro sind bestimmt übrig von den Steuermilliarden (Überschuß) ist ja für Flüchtlinge bzw.deren Hinterlassenschaften,und alles schön sauber machen die nächsten Gäste sind unterwegs!!!!!!

  5. Guido Dlawnurg sagt:

    Was erwarte ich von Menschen die der Evolution 1000 Jahre hinterher laufen?

    • Wanda Ingeburg Dollase sagt:

      Nichts ist von diesen Leuten zu erwarten. Diese ganze Maasenflutung mit fast nur unqualifizierten Menschen wird uns teuer zu stehen kommen und das nicht nur finanziell.

  6. rbm sagt:

    Die Renovierung der Turnhalle in Gräfelfing ( Obb. ) kostet 585 000 Euro. Ein Schulgebäude ( Ort bekannt ) mußte zum Schulbeginn von Asylanten geräumt und instandgesetzt werden. Reinigungspersonal und Handwerker mußten sich zum Stillschweigen verpflichten.

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