Höcke wieder im Visier: Hessischer Kultusminister will Rückkehr in den Schuldienst verhindern

18. Januar 2016
Höcke wieder im Visier: Hessischer Kultusminister will Rückkehr in den Schuldienst verhindern
Kultur & Gesellschaft
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Erfurt. Immer wieder Björn Höcke: nachdem der Thüringer Fraktionsvorsitzende der AfD erst dieser Tage wieder einmal an einem Prozeß wegen „Volksverhetzung“ vorbeischrammte, den die Staatsanwaltschaft Halle jüngst gar nicht erst eröffnete, soll dem Politiker, der vor seiner Zeit als Abgeordneter Gymnasiallehrer war, jetzt auf andere Weise das Leben schwergemacht werden. Wie die „Frankfurter Rundschau“ berichtet, will die hessische Landesregierung verhindern, daß Höcke wieder an einer Schule des Bundeslandes Kinder und Jugendliche unterrichtet.

Der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sagte dem Blatt: „Sollte Herr Höcke nach seiner Tätigkeit im Thüringer Landtag wieder in den hessischen Schuldienst zurückkehren wollen, werde ich unter Beachtung beziehungsweise Einhaltung aller rechtlichen Voraussetzungen und im Rahmen meiner Möglichkeiten alles dafür tun, daß Herr Höcke nicht mehr Unterricht an einer unserer Schulen erteilt.“

Der Oberstudienrat gilt als „umstritten“. Zuletzt hatte er Ende November die erwähnten, jüngst wieder eingestellten Ermittlungen wegen „Volksverhetzung“ auf sich gezogen, nachdem er in einer Vortragsveranstaltung von einem „lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp“ und dem „selbstverneinenden europäischen Platzhaltertyp“ gesprochen hatte.

Der 43jährige Höcke sorgt derzeit vor allem wegen seiner nahezu wöchentlichen Demonstrationen im Zentrum der Landeshauptstadt Erfurt für Schlagzeilen. Bei den Kundgebungen gegen die Asylpolitik der Bundesregierung kann er in der Regel mehrere tausend Anhänger aufbieten. (mü)

 

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18 Comments

  1. Kettenraucher schreibt:

    Zitat:
    Bei den Kundgebungen gegen die Asylpolitik der Bundesregierung kann er in der Regel mehrere tausend Anhänger aufbieten. (mü)
    Zitatende

    Nö, der Herr Höcke bietet keine auf.
    Die Leute kommen alle FREIWILLIG zur Demo!

    • Deutscher Patriot schreibt:

      Bei allem Respekt, aber richtig lesen soll ungemein helfen, etwas (wirklich umfänglich) zu verstehen. Aufbieten hat doch mit Zwang nichts zu tun. Es besagt lediglich, dass einer etwas mitbringen, zur Verfügung stellen, generieren oder einfach Leute mobilisieren kann. Man könnte auch schreiben, er kann mehrer tausend Anhänger generieren oder mobilisieren. So wie Bud Spencer viele hundert Fans „aufbieten“ konnte, als er vor drei oder 4 Jahren (weiß es nicht mehr so genau) in Bremen war und sein Buch promotete (in einer Talkshow („3 nach 9“) und einer Buchhandlung). Zugegeben, in diesem Zusammenhang klingt das etwas komisch, da nicht regulär für solche Sätze/Infos gebräuchlich, aber das ändert ja nichts daran, dass das Wort „aufbieten“ nichts mit Zwang zu tun hat.

      Aber nichts für ungut und einen netten Gruß,
      Deutscher Patriot…….. der 1000 (in Worten: tausend) nackte Friseusen aufbieten kann. 😀 ……………… O.K., aufbieten können möchte. 🙂

    • Kettenraucher schreibt:

      Die Linken/Sozis fordern wieder mal:

      45,-€/Stunde für die Teilnahme bei „Gegendemos“.
      Seite 91 im pdf dokument. (566 Seiten)

      https://www.jusos.de/sites/default/files/antragsbuch_2015.pdf

  2. Kettenraucher schreibt:

    Herr Höcke gehört nicht in die Schule,
    sondern in den Bundestag!! 🙂

  3. egon sunsamu schreibt:

    Als Strafe für seine antidemokratische und gesetzwidrige Hetze gegen Höcke müßte Herr Alexander Lorz das Grundgesetz 1000 Mal abschreiben.
    Entsetzlich, daß so ein vorbildlicher Antidemokrat ein Ministeramt in unserem Land ausüben darf.

    GG, Artikel 3
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder POLITISCHEN Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

  4. Herr Behrlich schreibt:

    So schreiben die Medien von seinen rassistischen Aussagen – aber rassistische Aussagen sind doch nicht erlaubt, im fast redefreiheitlichen Deutschland, weshalb er ja auch nicht in Gefängnis sitzt, weshalb man ihm so was auch nicht unterstellen darf, weil das Verleumdung ist, weshalb man die Medien auch Lügenpressen heisst.

    Haben wir doch alles schon mal gehabt, dass man seine Arbeit verlor wenn man nicht der richtigen Partei angehörte…. hmmm

  5. Deutscher Patriot schreibt:

    Unbedingt durchhalten, Kamerad! Die Luft für unsere Feinde muss immer dünner werden. So, wie sie das ja auch mit uns versuchen. Deutschland muss endlich wach werden! Sonst heißt unser nächster Kanzler Heiko Maas.

  6. Marc Bisop schreibt:

    „…werde ich unter Beachtung beziehungsweise Einhaltung aller rechtlichen Voraussetzungen…“ (Lorz)

    Das ist für einen derzeit aktiven Politiker – noch dazu von der Union – mal eine löbliche Aussage! Allein: Mir fehlt der Glaube…

    • Deutscher Patriot schreibt:

      Meine polnischen Freunde zeigten und zeigen ja, wie´s geht. Aber wir schreiben lieber bei Facebüchli und ZUERST! (nichts gegen Euch, ZUERST!, war nur als Beispiel gedacht :-)). Feine Sache, bringt auch SEHR WOHL was, aber nur auf die eigene Psyche bezogen, es macht massiert sie. Mehr aber nicht. Washingtberlin macht das keine Angst. Nicht einmal ein leichtes Zucken an irgendeinem Finger wird es bei einem dort erzeugen. Nein, auch nicht mehreren. 😉

  7. Gullinborsti schreibt:

    Berufsverbot weil nicht Konform, Volkspolizei knüppelt Volk,
    Medien sagen; „Alles fein“, Enteignung bald auch, Wahlbetrug käme dann noch – DDR DU BIST ZURÜCK

    • ole schreibt:

      Hmm…Wahlbetrug war doch immer da. Sonst würde es anders aussehen im Land. Besser! Bitte diesen Satz einprägen: Wenn Wahlen etwas bewirken würden, wären sie verboten.

      • Deutscher Patriot schreibt:

        Schön geklaut, aber deshalb ja nicht unwahr. 🙂

        • Deutscher Patriot schreibt:

          Kurze Anekdote: Bei der letzten Wahl in Nordkorea soll die Wahlbeteiligung bei 100% gelegen haben. 😀 OK, ich glaube, knapp darunter, 98 oder 97 Prozent….. damit es „echt“ aussieht. 😀

  8. Michael Klumpert schreibt:

    Ich halte das nur für Propaganda-Getöse. Merkel&Co wollen der Zustimmung für Höcke einfach ein paar eigene Schlagzeilen entgegensetzen.

    • Michael Klumpert schreibt:

      Allerdings ist auch das Verhalten der restlichen AfD-Köpfe unerfreulich. Einseits immer schön Distanzieren, Zurechtweisen, empört tun aber selber zum Thema Reffutschie-Irrsinn den Mund nicht aufkriegen. Ja Frau Petry, damit sind Sie gemeint! Wo sind denn IHRE Vorschläge, wie man mit der Islam-Invasion umgehen sollte? Nicht so wie Höcke? Wie den dann!?

      • Deutscher Patriot schreibt:

        Die Petry kann man (jetzt schon) gepflegt aus seinem „Kopf-Speicher“ entfernen. Die wird bald nicht mehr nur einer Mini-Rolle in der Politik spielen, sondern gar keine mehr. Da dachten schon ganz andere, sie könnten Wasser in Wein verwandeln und über Wasser gehen. Oder Nikolai Valujew verprügeln. 😀

      • Marc Bisop schreibt:

        Sorry, aber auf Angreifbares im Sinne der Linken (die Union zähle ich dazu) warten die Staatslügenmedien und die gleichgeschaltete Lügenpresse doch nur – und da ganz besonders das Reschke-Fernsehen! 1 1/2 Monate vor entscheidenden Wahlen für unser Land darf es ruhig etwas mehr Taktik in der gemeinsamen AfD-Strategie sein. Die Lucke/Henkel-Zeit ist – gottseidank – vorbei, und Petry, Gauland, sowie auch Höcke machen es m.E. nach richtig gut, was man bei gerade INSA nachschauen kann!

  9. Der Rechner schreibt:

    Mit einer Rückkehr Höckes in den Schuldinst ist in absehbarer Zeit nicht zu rechnen.

    Nichtsdestotrotz hat sich Alexander Lorz (CDU) mit seiner Aussage als Antidemokrat geoutet.

    Für etwaige Übergriffe muß Herr Lorz mit einer strafrechtlichen Würdigung rechnen – ich kann ihm in seinem eigenen Interesse nur empfehlen, sich mit derartigen Äußerungen zurückzuhalten.

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