Russische Drogenkontrollbehörde: Ankara verdient auch als Heroin-Transitland

15. Dezember 2015
Russische Drogenkontrollbehörde: Ankara verdient auch als Heroin-Transitland
International
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Ankara. Nach den entlarvenden Enthüllungen über die Verstrickung der Türkei in die illegalen Öl-Exporte der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) könnte Ankara jetzt bald das nächste Image-Problem am Hals haben. Denn: nicht nur große Mengen geraubten Öls aus Syrien und dem Irak, sondern offenbar auch erhebliche Mengen afghanischen Heroins werden ausgerechnet über die Türkei zum Balkan und von dort weiter in die EU geschmuggelt. Das teilte jetzt der Chef der russischen Drogenkontrollbehörde (FSKN), Viktor Iwanow, gegenüber Journalisten mit.

„In diesem Fall fällt die Route von geschmuggeltem Öl mit der von Drogen zusammen. Afghanisches Heroin wird über die Türkei weiter in die EU-Länder transportiert, Öl fließt auch in Richtung Türkei“, wird Iwanow in Medienberichten zitiert.

Und: auch am Heroinhandel verdiene die Türkei als wichtigstes Transitland erkleckliche Summen – laut dem russischen Drogenkontrolleur jährlich bis zu 150 Milliarden US-Dollar. Und: „Die Türkei ist ein Transitland afghanischen Heroins, gerade deswegen fließt dorthin auch kriminelles Öl.“

Die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara haben sich nach dem Abschuß eines russischen Kampfjets durch die türkische Luftwaffe am 24. November rapide verschlechtert. Beobachter gehen inzwischen davon aus, daß der Abschuß nicht nur in Zusammenarbeit mit amerikanischen Militärs erfolgte, sondern auch eine Retourkutsche Ankaras für den durch die russischen Luftangriffe erheblich getroffenen Ölhandel mit dem IS war. (mü)

Ein Kommentar

  1. Ali Mente sagt:

    Nur gut, daß Präsident Putin die Karten aufdeckt und den scheinheiligen Türken die Maske vom Gesicht zieht. Hat sich denn bisher keiner gefragt, wo diese Masse an Rauschgiftdreck eigentlich herkommt? Gibt es da eine unselige Allianz mit den geliebten Türken? Langsam kommt mir vor, als hätte dieses ewige Nehmerland Narrenfreiheit. Das Heroin zieht ebenso unbeschadet durch die Türkei, wie die arabischen Habenichtse, von denen immer noch täglich 2000 mittellos an den deutschen Grenzen stehen.

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